Kirchengemeinden helfen bei der Arbeitssuche
Zu wenig Ausbildungsplätze, zu hohe Jugendarbeitslosigkeit – dass unter der
dramatischen Arbeitsmarktsituation gerade Schulabgänger/-innen leiden, ist uns allen bekannt.
Während Politik und Wirtschaft noch immer nach Auswegen suchen, sind wir längst aktiv geworden. Im
Rahmen unseres Patenprojekts unterstützen wir engagierte Menschen in den Kirchengemeinden und
Verbänden, die Jugendliche auf ihrem oft mühsamen Weg ins Berufsleben als Mentor unter ihre
Fittiche nehmen. Die Idee dahinter ist ganz einfach: „Die Alten“ bringen ihre
Lebenserfahrung, ihr Wissen und ganz konkret auch ihre beruflichen Verbindungen ein und helfen so
„den Jungen“, eine Berufs- und vor allem Lebensperspektive zu entwickeln.
Werden Sie Pate für junge Menschen!
Mit Ihrer persönlichen Lebenserfahrung, ihrem Wissen und Ihren beruflichen
Verbindungen können Sie Jugendliche als Mentor und Anprechpartner begleiten und unterstützen. Als
Patin/Pate können Sie mit einem wohlwollenden und kritischen Blick von außen Hilfen, Anregungen und
Rückmeldungen geben. Als verlässliche Bezugspersonen stärken Sie die Eigenverantwortung der
Jugendlichen, indem Sie mit ihnen an einem gelingenden Übergang von Schule zu Beruf arbeiten.
Wollen Sie sich in diesem Sinne engagieren, wenden Sie sich an Ihre Kirchengemeinde, die
Katholische Fachstelle oder an die Abteilung Jugendseelsorge, Telefon: 0221/1642-1607
"Engagierte Christen geben Halt und Orientierung!"
„Ich begrüße die Idee von Verantwortlichen in der Jugendpastoral unseres Erzbistums, mit
dem Projekt
Jugend aktiv in Arbeit – Das Patenprojekt, einen Beitrag zur Überwindung von
Resignation und Mutlosigkeit zu leisten und den betroffenen jungen Menschen durch den Einsatz
engagierter Christen Halt und Orientierung in ihrem Leben zu geben.
Ich wünsche mir, dass sich möglichst viele Christinnen und Christen aus dem gesamten
Erzbistum Köln für jene jungen Menschen einsetzen, die alleine kaum eine Chance haben, in einen
Beruf und in ein selbstverantwortliches Leben zu finden. Das Bekenntnis der Christen bleibt dann
kein Lippenbekenntnis, sondern wird überzeugend greif- und sichtbar im Einsatz für benachteiligte
junge Menschen.“
(Kardinal Joachim Meisner im Geleitwort zur Aktion)