Leiter des JMD

Wolfgang Müller-Breuer
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Katholische Jugendagentur Düsseldorf

Stadtdekanat Düsseldorf, Kreisdekanate Mettmann und Rhein-Kreis Neuss
Gertrudisstr. 12-14
40229 Düsseldorf

Tel.: 0211 310636-0
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Josefstag: Eine/r von uns

gemeinsam für ein buntes Land

Der Josefstag, das ist ein Aktionstag der Katholischen Jugendsozialarbeit. Benachteiligte junge Menschen stehen im Vordergrund, allerdings oft nur in unseren Einrichtungen, nicht in unserer Gesellschaft. Das ruft nach diesem Aktionstag.

Auch unser Jugendmigrationsdienst (JMD) hat im März, rund um den Namenstag des heiligen Josef, eingeladen. Kreisdirektor Dirk Brügge (Rhein-Kreis Neuss), der stellvertretende Bürgermeister Michael Dries (Dormagen)und Volker Lewerenz (Leiter Fachbereich Integration, Dormagen) kamen zu einem Gedankenaustausch mit Fachleuten und Betroffenen ins Micado.

Cafe Grenzenlos sinnvolles Angebot

„Jeder Mensch ist wertvoll!“ betonte FBL Caroline Di Totto in der Begrüßung, mit Blick auf das christliche Selbstverständnis. Und daher berät der JMD junge Migrant*innen, hilft mit gezielten Projekten, öffnet Begegnungsräume wie in der Jugendfreizeiteinrichtung Micado, in dem regelmäßig ein „Café International“ stattfindet.

„Das Café Grenzenlos wird gut angenommen“, berichtet Ralf Löher. Er engagiert sich ehrenamtlich, und er wünscht sich viel mehr Ehrenamtler*innen. Denn es lohne sich: „Ich hatte zunächst nur helfen wollen,“ erzählt er. „Dann habe ich entdeckt, wie spannend das ist. Ich erfahre Lenbensgeschichten, die berührend sind, und es haben sich sogar Freundschaften entwickelt.“

hochwertige Sprachkurse anbieten

Ein weiteres Problem, erläutert Thomas Isop-Sander, Referatsleiter der KJA Düsseldorf, seien die Sprachkurse. Sinnvoll seien höherwertige Kurse. „Die werden allerdings nicht staatlicherseits finanziert. Und die Eigenmittel der Kirche sind auch begrenzt.“

Geld für Personal fehlt ebenfalls, erklärt Wolfgang Müller-Breuer, Leiter des JMD. „Immer mehr junge Flüchtlinge werden zu uns geschickt, weil man offenbar unsere Arbeit schätzt. Aber mehr Personal können wir dennoch nicht einstellen.“

Zusammen geht es besser!

Was kann allen Beteiligten helfen? Volker Lewerenz wünscht sich noch mehr Vernetzung, um Hilfen gut abzustimmen. Dem stimmt auch Dirk Brügge zu: „es gibt viele Bundesministerien, die damit beschäftigt sind, eigene Projekte aufzulegen,“ bemängelt er und verspricht Unterstützung der Arbeit vor Ort.

Derweil hat sich das Micado gefüllt. Jugendliche sind gekommen, darunter viele Flüchtlinge, Ehrenamtler sitzen mit ihnen an den Tischen, der Geräuschpegel steigt. Und es wird das lebendig, worüber Politik, Verwaltung und Fachleute diskutiert haben.

JugendMigrationsDienst für den Rhein-Kreis Neuss

Der Jugendmigrationsdienst für den Rhein-Kreis Neuss (JMD) ist die Integrationsfachstelle für zugewanderte junge Menschen im Alter von 12 bis 27 Jahren im Rhein-Kreis Neuss.


Träger ist die Katholische Jugendagentur Düsseldorf gGmbH.

Informationen zu unserem Konzept, Öffnungszeiten und unsere Außenstellen sowie interessante Links finden Sie hier.

Zu Besuch: Minister Gröhe

Beratung von Migranten

In einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen, Bundesgesundheits-minister Hermann Gröhe, erörterten Vertreter des Caritasverbandes Rhein-Kreis Neuss, der Diakonie Neuss, des Internationalen Bundes und der Katholischen Jugendagentur Düsseldorf die Situation der mit Bundesmitteln geförderten Beratungsangebote für Migranten. Die steigende Zahl der Klienten führt nach Einschätzung der Verbände dazu, dass die Beratungsleistungen nicht in der erforderlichen Zahl und Qualität angeboten werden können. Bereits jetzt werden fast doppelt so viele Klienten beraten, wie die Förderrichtlinien vorgeben.

Der JMD unterstützt Migranten z.B. mit Sprachförderung

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) des Internationalen Bunds und der Katholischen Jugendagentur unterstützen zugewanderte Menschen im Alter zwischen 12 und 27 Jahren z.B. während der Teilnahme an Integrationskursen und bei schulischen und beruflichen Angelegenheiten. Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) von Caritas und Diakonie berät Menschen, die einen gesicherten Aufenthalt oder eine Duldung in Deutschland haben, z. B. in sozialrechtlichen Angelegenheiten, bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen und behördlichen Angelegenheiten. Zudem sorgt sie für die sozialpädagogische Begleitung und Beratung von Integrationskursteilnehmern.

Minister Gröhe soll helfen

Die Verbände baten Herrn Bundesminister Gröhe, sich bei den Haushaltsberatungen des Bundestages dafür einzusetzen, den Etat für die Förderung der Dienste zu erhöhen, um damit auf die gestiegenen Anforderungen zu reagieren. Integration kann nur dann gelingen, wenn Menschen den Weg in die Strukturen einer Gesellschaft finden. Etwa jede/r dritte Zugewanderte nutzt die Beratungsdienste von JMD und MBE.

Alles unter einem Dach

Grevenbroich: Umzug in die Alte Feuerwache

Der Jugendmigrationsdienst bietet seine Beratungsdienste(Grevenbroich) ab sofort in der Alten Feuerwache (Schlossstr. 12)
an. Damit ist der JMD "unter einem Dach" im Jugendinformations-, beratungs- und Begegnungszentrum mitten in Grevenbroich.

Herzlich begrüßt wurden Fabienne Faßbender (links) und Wolfgang Müller-Breuer (rechts) von Jugndamtsleiterin Birgit Schikora und Jugendpfleger Christian Abels.

Wie geht Flüchtlingsarbeit?

Besuch aus Israel im micado - das Cafe

 

Junge Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus Beer Scheva haben die Falken in Dormagen besucht. Interessiert waren sie zu hören, als israelische Araber, wie die Flüchtlingsarbeit in Dormagen funktioniert. Dazu haben sie sich das "Café Grenzenlos" im micado - das Café angeschaut, und sie haben viele Fragen an Wolfgang Müller-Breuer, dem Leiter des Jugendmigrationsdienstes, gestellt.

Ein bebildeter Radiobeitrag erzählt über diese Begegnung (zum Nachhören auf das Bild klicken).