Katholische Jugendagentur Düsseldorf

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Aktuelles

Am 07.12. 2017 findet wieder um 18:00 Uhr unser Adventsfenster in der Lottenschule statt.

HERZLICHE EINLADUNG an alle Kinder, Eltern, Lehrer und Interessierte!

Derzeit sind keine Einträge vorhanden.

Aus eins mache zwei

Organisatorische Veränderung in der Stabstelle

Einschneidende Veränderungen gibt es in der bisherigen „Stabstelle Prävention und Intervention“ im Erzbistum Köln. Verändert haben sich Organisation und Abläufe im Bereich der Prävention und Intervention.

Neuer „Interventionsbeauftragter“ für das Erzbistum Köln und Leiter der neuen Stabstelle „Intervention“ ist seit Juli Oliver Vogt. Seine Nachfolgerin als Präventionsbeauftragte für das Erzbistum Köln ist Manuela Röttgen. Die bisherige Stabstelle „Prävention und Intervention“ wurde aufgelöst.

Prävention gehört somit zum Regelgeschäft und wird mit den Mitarbeitenden Manuela Röttgen, Stefan Freck und Ralf Koenig in die Hauptabteilung Seelsorge (Abteilung Bildung und Dialog) im Generalvikariat eingegliedert. Die neu eingerichtete Präventionsabteilung findet ihren Platz im Haupthaus des Generalvikariats in der Marzellenstraße 32.

Prävention in Ferienfreizeiten

Hotline geschaltet, Leitfaden rechtzeitig erschienen

Die Stabsstelle Prävention und Intervention (Erzbistum Köln) hat wieder eine Notfall-Nummer eingerichtet. Nutzen können sie vor allem Leiterinnen und Leiter, die in den Sommerferien eine Ferienfahrt mit einer Kinder- oder Jugendgruppe unternehmen. An sie richtet sich auch die Neuauflage des Leitfadens „Kinderrechte unterwegs“, der in Zusammenarbeit mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend entwickelt wurde.
Die Notfallnummer 0049 - 162 2136874 ist in den Sommerferien vom 7. Juli bis zum 19. August montags bis samstags in der Zeit 8 bis 16 Uhr erreichbar. Den Leitfaden „Kinderrechte unterwegs“ bekommt man hier als PDF-Datei.

Präventionsordnung aktualisiert

Jetzt auch erwachsene Schutzbefohlene im Blick

Die Präventionsordnung im Bistum Köln ist im Mai verändert worden. Neu ist, dass neben Kinder und Jugendliche nun auch „schutz- und hilfebedürftigen Erwachsene“ in den Blick genommen werden. Zudem werden Grenzverletzungen und Übergriffe genauer beschrieben.
Zudem muss nun jeder Träger (u.a. die Kirchengemeinden) bis zum 30.06.2016 ein institutionelles Schutzkonzept entwickelt haben und dies der Präventionsstelle im Erzbistum Köln vorlegen.
Weitere Veränderungen sind:

  • Erw. Führungszeugnis und Selbstauskunftserklärung (neuer Begriff):
    Die Pflicht für die Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses gilt auch für Ehrenamtliche, jedoch kann der Rechtsträger bestimmen, wer unbedingt eins braucht und wer nicht. Diese Pflicht gilt auch für die Vorlage bei Beantragung von Zuschüssen durch die Stadt Düsseldorf ab 14 Jahren).
  • Die bisherige Selbstverpflichtungserklärung wird ab dem 1.7.2016 nicht mehr angewandt, da bis zum 30.6.2016 jeder Träger das institutionelle Schutzkonzept umgesetzt haben muss, mit:
    • Selbstauskunftserklärung:
    „Es ist kein Verfahren wg. sexueller Delikte anhänglich." Und: Es gilt die Verpflichtung, ein etwaiges diesbezügliches Verfahren dem Dienstgeber sofort zu melden.“ Dies ist nur für Hauptamtliche Pflicht.
    • Verhaltenskodex:
    Beschreibt den verbindlichen fachlich adäquaten Umgang mit Nähe und Distanz und gibt Regelungen zu Verhaltensweisen und Sanktionen.

fachliche Begleitung wichtig!

Neu ist auch die Aufgabe der „Nachsorge im irritierten System“ d.h. fachliche Begleitung der Einrichtung oder Institution (oder Kirchengemeinde), bei Missbrauchsfall oder Verdacht (z.B. bei Spießrutenlaufen oder Mobbing etc.)

Weitere Änderungen:

  • Aus- und Fortbildung: Im Wesentlichen unverändert. Minimalanforderung ist die Aushändigung der schriftlichen Handreichung für alle (auch minimalst beschäftigte Ehrenamtliche wie bspw. Begleitmutter bei Sternsingeraktion).
  • Maßnahmen zur Stärkung von Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen: Eine Primärprävention richtet sich an die Präventionsstelle, die gleichzeitig in „Fachstelle für Prävention und Intervention“ umbenannt wurde.
  • Neu ist auch der Begriff Präventionsfachkraft: Damit verbunden sind leicht veränderte Aufgaben nämlich
    • Beratung und Unterstützung des Trägers bei der Umsetzung des Schutzkonzepts
    • Erstansprechpartner als „Wegweiser/Lotse“ bei internem Verdacht auf sex. Gewalt (kennt die Verfahrenswege und weiß, wer angesprochen werden kann)
  • Präventionsfachkräfte werden von der Präventionsstelle ausgebildet und begleitet. (Auch diejenigen, die bereits eine Ausbildung als Multiplikatoren o.ä. erhalten haben, müssen noch einmal von der Präventionsstelle ausgebildet werden.)
  • Die Präventionsfachkraft muss kein/e Hauptamtliche/r sein!

Und zum Schluss noch der Hinweis auf die Förderungswürdigkeit:

Wenn die neue Präventionsordnung nicht umgesetzt wird (bspw. weil kein richtiges Schutzkonzept vorhanden ist), gibt es für den Träger kein Geld mehr vom Bistum.

Kinder- und Jugendschutz

Direkter Kontakt zu jungen Menschen

Die Arbeit der Katholischen Jugendagentur sowie der mit ihr im Austausch stehenden Organisationen ist geprägt von direktem Kontakt zu den jungen Menschen. Als Grundlage dieser Arbeit muss der umfassende Schutz Minderjähriger vor Vernachlässigung, Gewalt und sexuellen Übergriffen Beachtung finden. Dies regelt sich insbesondere aus §8a des Sozialgesetzbuches sowie der Präventionsordnung des Erzbistums Köln.

Referentin für Kinder- und Jugendschutz

Mit Zsuzsanne Schmöe haben wir inhäusisch eine Referentin, die sich schwerpunktmäßig mit dem Kinder- und Jugendschutz befasst und zur Beratung bereit steht. Sie arbeitet fachübergreifend in den Strukturen unserer gGmbH und ist gleichermaßen für alle ansprechbar: Für Jugendleiter, Eltern, Pastoralteams, ehrenamtliche wie hauptamtliche Mitarbeiter.

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung bei der Ersteinschätzung in akuten Gefährdungsfällen sowie Herstellung von Kontakten zu den entsprechenden Beratungs- und Hilfeeinrichtungen.
  • Bereithaltung eines Verzeichnisses der Beratungs- und Hilfeeinrichtungen für Fälle der Kindeswohlgefährdung in allen Regionen im Wirkungskreis der KJA gGmbH.
  • Unterstützung bei der Konzeption und Durchführung von Schulungsmaßnahmen zur Missbrauchsprävention.
  • Beratung im Hinblick auf zeitliche und thematische Gestaltung sowie Bereithaltung von schulungsunterstützenden Materialien.
  • Unterstützung im Umgang mit akuten Missbrauchsfällen.

Themenfelder

Unsere Referentin für Kinder- und Jugendschutz ist euer direkter Draht zwecks Beratung - insbesondere zu den Themenfeldern

  • Anzeichen von Kindeswohlgefährdung
  • Einschätzung des Gefährdungsrisikos
  • Einhaltung des jeweils geltenden kommunalen Meldeschemas und der kirchlichen Verfahrenswege bei Anzeichen von Kindeswohlgefährdung
  • Umgang mit dem erweiterten Führungszeugnis nach §72a SGB VIII

Information und Beratung

Zsuzsanna Schmöe

Ansprechpartnerin Kinder- und Jugendschutz

Telefon: 0211 / 31 06 36 – 15

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