Katholische Jugendagentur Düsseldorf

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Schule aus ...

... und nun?

Ausschreibung

Was tun nach der Schule? Gleich in den Beruf oder ins Studium starten oder noch eine Auszeit nehmen und sich ausprobieren? Eine Antwort auf diese Frage fällt schwer. Helfen kann Information.

Diese gab es Ende September im franzmann, unserem Jugendkulturcafé in der Düsseldorfer Altstadt. Infos gab es von sieben Institutionen, die sich auch persönlich den Fragen Jugendlicher stellten.

Der FSD berät, vermittelt und begleitet

David vom FSD Köln (Freiwilligendienste) erzählt, dass sich die Situation auf dem Markt der Möglichkeiten in den letzten Jahren verändert hat, seitdem G8 eingeführt wurde. Der Andrang habe abgenommen. „Ich sehe, dass die Chancen, ins bevorzugte Land gehen zu können, gewachsen ist!“ Auch Stellen im Inland gibt es noch. Bewerben sollte man sich zeitig: „Fünf Monate vorher im Inland, für einen Auslandseinsatz im Dezember des Vorjahres.“ Dabei vermittelt der FSD die Stellen und begleitet die jungen Menschen, z.B. in Begleitseminaren. „Die Seminare werden gerne genutzt, als Austauschmöglichkeit. Denn alle haben viel zu erzählen!“

Wer ins Ausland geht sollte die Landessprache kennen bzw. englisch sprechen können. Das ist nicht unbedingt Pflicht, hilft aber. Dazu wird ein Sprach-Crash-Kurs empfohlen, den man bei örtlichen Sprachschulen / Volkshochschulen etc. belegen kann.

israelische und arabische Kultur

Wer in Israel sein Freiwilliges Jahr absolvieren möchte, dem bietet der Verein vom Heiligen Land interessante Einsatzstellen an. Der Verein ist Träger von Schulen, Behinderten-Einrichtungen, Gästehäusern und mehr.

„Viele hatten schon an einem schulischen Austauschprogramm teilgenommen“, erzählt Caroline. „Und daher wählen sie bewusst Israel aus. Sie haben eine Nähe zum Land, der israelischen/arabischen Kultur und gehen gerne für 10 bis 12 Monate in dieses Land.“ Meist sind es Abiturienten, oft auch Studenten am Ende des Bachelors.

Missionar auf Zeit

Die Steyler Missionare bieten, wie andere Orden auch, einen Auslandseinsatz an. „Missionar auf Zeit“ heißt das Programm, für das sich Lukas entschieden hatte. „Für mich war ‚Nächstenliebe’ wichtig. Und bei meiner Suche nach geeigneten Einsatzmöglichkeiten bin ich auf die Steyler Missionare gestoßen.“ Nach einem Vorbereitungsgespräch fiel die Wahl auf Brasilien. Sein pastoraler Einsatz stand im Zusammenhang mit seiner Theologie-Diplomarbeit, in der es um Basisgemeinden in Lateinamerika ging.“ Ich habe tolle Erfahrungen gemacht, habe erlebt, das gelebter Glauben im Herzen stattfindet.“ Und: Die Verbindung nach Brasilien bleiben.

Auslandseinsatz als Chance begreifen

Timon von „In Via Köln“ berät Jugendliche, die als Au Pair oder als Freiwillige in Ausland gehen wollen. Er selbst war in Amerika, später auch für 6 Monate in Russland. Interkulturell heißt für ihn, dabei seinen eigenen Blick in Frage zu stellen, die Dinge relativer zu sehen, sich selbst, unbedarft, neu zu erfinden, ohne den bis dahin ‚erworbenen’ Ballast.

In Via bietet Auslandseinsätze in ganz Amerika, Afrika und Europa an. Als Au Pair kann man weltwiet eingesetzt werden.

Auch mal kurz in die Welt

Auch Kolping (Jugendgemeinschaftsdienste) bietet Auslandeinsätze in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien an. Zusätzlich sind auch Kurzzeitangebote für wenige Wochen im Angebot. Die sind kostenpflichtig, sind interkulturell in Gruppen angelegt und sind ab 17 Jahren buchbar. Jessica war in Tansania. Sie hat viel in den vier Wochen mitbekommen, was nicht immer einfach war. Denn in der Tat stoßen zwei Wertvorstellungen aufeinander, z.B: in Fragen der Erziehung. Und das bedeutet auch immer Auseinandersetzung. „Die Mitwirkungsmöglichkeiten in dieser kurzen Zeitspanne sind natürlich begrenzt,“ sagt sie. „Wichtig für mich war der Blick hinter die Kulissen, z.B. als wir, abseits der Touristenpfade, ein Massai-Dorf besucht haben. Die Armut dort hat mich zum Nachdenken gebracht.“

In frischer Luft anpacken können

Ein ganz anderes Freiwilligen-Angebot gibt es bei Bernd: Das Freiwillige Ökologische Jahr“. „Bei uns kann sich jeder Jugendliche bewerben, unabhängig vom Schulabschluss.“ Wer gerne in der frischen Luft arbeitet, gerne gärtnert und gerne anpackt ist hier richtig, glaubt er. Träger ist der Landschaftsverband Rheinland, Einsatzort ist die Klinik Grafenberg in Düsseldorf. „Daher können wir auch Wohnmöglichkeiten für die jungen Leute anbieten.“

Fünf Plätze werden pro Jahr vergeben. Gestartet wird immer am 1. August. „Bisher haben wir immer alle Plätze besetzen können. Ich empfehle daher eine frühzeitige Bewerbung.“

Umfassende Information

Also: Viele Informationen gab es bei der Info-Messe rund um das Freiwillige Jahr, nicht nur mit Hilfe von Prospekten sondern vor allem durch die Praktiker, die fast alle selbst einmal als Freiwillige unterwegs waren.

 

Ob es im kommenden Jahr wieder eine „Freiwilligen-Messe“ geben wird, z.B. im Oktober 2018, wird noch entschieden.

Freiwilliges Jahr

Info-Messe in Düsseldorf für Jugendliche

Was tun nach Schule oder Ausbildung? Direkt durchstarten in Schule oder Ausbildung? Oder ein Jahr Auszeit nehmen und sich in einem Feld ausprobieren?

Eine Möglichkeit ist das Freiwillige Jahr im In- und Ausland, im Sport, der Kultur, der Ökologie oder im Sozialbereich. Aber was ist das, was erwartet einen in diesem Jahr?

Viele Fragen gibt es, die alle bei unserer Info-Messe am 29. September von Fachleuten und ehemaligen Freiwilligen-Dienstler*innen beantwortet werden: Was bekommt man finanziell, welche Voraussetzungen gibt es, was sind Bewerbungsfristen, was kostet das, welche Impfungen brauche ich im Ausland ...?

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

In unserem Jugendkulturcafé "franzmann" (Ratinger Str. 11 in der Düsseldorfer Altstadt) kann man zudem ungezwungen Kaffee trinkend in ausliegenden Info-Schriften stöbern.

Termin: Freitag, 29. September 2017, ab 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Unsere Ausschreibung