Katholische Jugendagentur Düsseldorf

Stadtdekanat Düsseldorf, Kreisdekanate Mettmann und Rhein-Kreis Neuss
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Aktuelles

Am 07.12. 2017 findet wieder um 18:00 Uhr unser Adventsfenster in der Lottenschule statt.

HERZLICHE EINLADUNG an alle Kinder, Eltern, Lehrer und Interessierte!

Derzeit sind keine Einträge vorhanden.

Unsere Mitmachausstellungen

Das wollen wir damit erreichen

Jugendliche sind bereit und gewillt, sich mit existentiellen Themen zu Liebe, Freundschaft, Glauben, Kirche und Sakramente auseinander zu setzen. Unsere Mitmachausstellungen unterstützen sie dabei, miteinander ins Gespräch zu kommen und eigene Sichtweisen sich und anderen deutlich zu machen.

zum Beispiel Liebesperlen

„Freundschaft, Liebe und Partnerschaft, das steht bei den Jugendlichen auch heute noch im Mittelpunkt“, weiß Esther Tschuschke, Referentin im Fachbereich „Spiritualität und Katechese in der Jugendpastoral“. „Sie wollen sich darüber austauschen, Meinungen und Einstellungen vergleichen, einen eigenen Standpunkt finden. Und dafür haben wir die Mitmachausstellung ‚Liebesperlen` entwickelt.“ Hier machen sich die Jugendlichen Gedanken über ihren Traummann bzw. ihre Traumfrau, über Vertrauen und Treue in der Partnerschaft, über Gottesbilder und mehr. Und damit wird auch das allgemeine Meinungsbild deutlich.

„Und dann kommen Gespräche auf, die zum Teil hitzig geführt werden und oft sehr intensiv sind und die Jugendlichen merken, dass Glaube und Leben zusammengehört.“

Neue Erfahrungen machen

Weitere Mitmachausstellungen beschäftigen sich mit den Sakramenten und ihren Bedeutungen, wie sie die Jugendlichen in ihnen erkennen. Eine andere Ausstellung eröffnet neue und überraschende Perspektiven im Kirchenraum. „Es geht nicht um Belehrung“, betont Esther Tschuschke. „Wichtig ist uns, dass die Jugendlichen neue Erfahrungen machen, die Welt aus der Perspektive des Glaubens entdecken und darüber ins Gespräch kommen.“

Vielfältig einsetzbar

Die Mitmachausstellungen sind vielfältig einsetzbar, z.B. in einer Themenwoche mit Jugendlichen, als Bereicherung einer Pfarraktion oder bei der Firmvorbereitung. Sie sind in der Regel kostenfrei.

Ausführliche Informationen über unsere Mitmachausstellungen haben wir hier bereitgestellt.

 

unsere firmdays

Begegnung mit dem Bischof

„Zu glauben, nun zu jedem eine persönliche Beziehung aufzubauen ist natürlich überzogen“, so Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, „aber in den Begegnungen während des firmdays ergeben sich oft Mail-Kontakte oder ein Gespräch.“

 

 

Fragen per SMS

Beim firmday in Neuss 2014 hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, dem Weihbischof Fragen zu stellen, per SMS. Die Fragen landeten beim Moderator, der sie direkt an den Weihbischof richtete. So wollten die Firmlinge z.B. wissen, ob der Weihbischof Sport treibe, warum er sich für den Priesterberuf entschieden habe und ob er schon mal verliebt gewesen sei. Sport treibe er zu wenig, gesteht Weihbischof Schwaderlapp, auf die Frage nach dem Priesterberuf antwortet er ausführlich, auf die Frage, ob er schon mal verliebt gewesen sei mit einem knappen „ja“.

gegenseitiges Kennenlernen

„Per SMS Fragen zu stellen ist für mich eine moderne und zeitgemäße Möglichkeit,  in einer solch großen Gruppe in Kommunikation zu treten“, sagt der Weihbischof. Das kommt an bei den Jugendlichen, die auf diese Weise ihren Bischof ein wenig kennen lernen. Denn: „Manchmal“, so ein Neusser Firmling, „scheinen bekannte Persönlichkeiten nicht erreichbar, weil Jugendliche sich nur schwer da hineinversetzen können. Und da hilft so ein Tag, dass man sich ein Bild machen kann und dass man sie besser versteht.“

Tradition

Er hat schon Tradition, der „firmday“. Er findet jährlich in Düsseldorf, im Rhein-Kreis Neuss und im Kreis Mettmann statt. Die meisten Firmlinge nehmen daran teil, zwischen 500 und 900 Jugendliche.

Im Laufe der Jahre haben sich die firmdays immer wieder verändert. Es gab firmdays mit Workshops, mit Podiumsdiskussionen oder, wie erwähnt, mit einer SMS-Frageaktion, in der Weihbischof Dr. Schwaderlapp direkt antwortete.

Es geht um Begegnung

Es wird so manches ausprobiert bei den firmdays, und darauf lässt sich der Weihbischof gerne ein. Wird er weiter experimentieren? „Ich lasse experimentieren“, sagt er, denn „die Referentinnen und Referenten der Katholischen Jugendagentur und die Jugendseelsorger sind viel näher dran. Und ich lasse mich auf alles ein, was der Sache dient, dass die Jugendlichen von Herzen ja zur Firmung sagen, es innerlich anzunehmen.“

Bei allem Experimentieren, bei der Suche nach neuen Wegen ist eins unverändert geblieben, nämlich der Wunsch sich zu begegnen, sich auszutauschen und den Tag mit einer Heiligen Messe abzuschließen.

Weitere Infos und (Audio-)Berichte finden Sie hier!

Hast du Töne?

Arbeitshilfe bereichert die Katechese

Ein Jahr hat es gedauert, bis die Arbeitshilfe „Hast du Töne?“ fertig war. „Das Ergebnis ist eine Auswahl an „best-practice-Liedern“ für die Gottesdienste in der Zeit der Firmkatechese“, sagt Dr. Bastian Rütten. Er ist Fachbereichsleiter in der KJA, der gemeinsam mit den Regionalkantoren Odilo Klasen (Düsseldorf), Matthias Röttger, (Mettmann), Michael Landsky (Neuss) sowie Stephanie Müller als Vertreterin der Jugendseelsorge an der Redaktion der Publikation gearbeitet hat. „Im zweiten Teil finden sich unterschiedlichste methodische Vorschläge, wie man mit dem geistlichen Lied auch religionspädagogisch-katechetisch arbeiten kann.“

So soll das Lied mit seinem Mehrwert ganzheitlich in die Katechese eingebunden werden. Zugleich geht von der Arbeitshilfe ein Impuls für eine (neue) Kooperation zwischen Musikern und Katecheten aus.

Der Arbeitshilfe liegt ein USB-Stick bei. Auf diesem finden sich alle ausgewählten Lieder als Hörbeispiele und die Arbeitsblätter im pdf-Format zum Ausdrucken.

Die Firmkatecheten

Vorbereitung auf die Firmung

So etwas kennt man in den Gemeinden: Der Pfarrer hört auf, geht in den Ruhestand, und mit ihm hören auch gleich die altgedienten Katechtinnen und Katecheten auf, machen Platz für neue engagierte Leute, die etwas in der Kirche bewegen wollen, die ihre Talente und Fertigkeiten einbringen wollen.

So geschehen im Norden Düsseldorfs. Die „Neuen“ sahen sich zudem vor großen Herausforderungen, wie sie am Rande eines firmdays erzählen: „Was machen wir jetzt mit weniger Katecheten aber mit gleicher Zahl Firmlingen?“ Zudem wollte das neue Team, dass der gesamte Firm-Jahrgang so etwas wie Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. „Und wir wollten weg von den wöchentlichen Treffen. Die einzelnen Firmgruppen hatten einen guten Draht zueinander, aber die Gesamtgruppe machte kaum etwas zusammen.“

KJA gibt Orientierung

Bei der Neukonzeption der Firmvorbereitung ging es allerdings um mehr als nur den äußeren Rahmen. Welche Inhalte sind wichtig, wie bringt man sie ein? Eine große Hilfe, so sagen die Katechetinnen und Katecheten, war hier Esther Tschuschke aus der Katholischen Jugendagentur Düsseldorf. Seit Jahren begleitet sie Firmkatecheten-Teams, kennt sich aus in der „Szene“. Und ihr Überblick kam gut an bei den Düsseldorfern: „Sie hat uns zunächst Modelle aus anderen Gemeinden vorgestellt. Das hat uns schon mal Orientierung gegeben.“

Hilfreich waren in der Phase der Neukonzeption auch die Hinweise, wie einzelne Themen aufbereitet werden können: „Als Lehrerin bin ich mit Lehrmethoden vertraut, aber ich habe nicht Theologie studiert. Und wenn dann Frau Tschuschke mit ein paar Ideen Hinweise gibt, wie man eine Stunde aufziehen kann, dann ist das sehr hilfreich!“ Beispiel „Heiliger Geist“: Wie kann man das für Jugendliche begreifbar machen? „Da sprechen wir mit den Jugendlichen über eigene Fähigkeiten, also was kann ich gut und welche Fähigkeiten hätte ich gerne. Und dann sprechen wir über die sieben Gaben, die uns der Heilige Geist schenkt.“

Das Konzept steht

Esther Tschuschke, Steffi Müller und Pfr. Markus Schröder

Mittlerweile steht das Firmkonzept im Düsseldorfer Norden, nachdem es mit den Erfahrungen des ersten gemeinsamen Jahres nochmals verändert wurde. „Wir machen einen Crash-Kurs: Wir haben fünf Kurstreffen, plus firmday, plus Beichttag, plus Gemeindeprojekt.“

Im Gemeindeprojekt engagieren sich die Firmlinge z.B. bei der Sternsinger-Aktion, oder sie besuchen die Armenküche, oder sie sind sowieso schon Ministrant oder Mitglied der Gruppenleiterrunde.

Sinn des Gemeindeprojekts, und das gilt eigentlich für die gesamte Firmvorbereitung, ist es, die Jugendlichen zu motivieren, Verantwortung zu übernehmen für den eigenen Glaubensweg und für das Leben in und mit der Gemeinde.