Erzbistum Köln  |  Abteilung Jugendseelsorge     

Unterstützung von Jugendlichen im Übergang von Schule zu Beruf

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Junge Menschen ohne Ausbildungsstelle oder ohne Arbeit brauchen Unterstützung und Förderung bei der Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt. Die Kirche versteht es als ihren Auftrag gerade benachteiligten jungen Menschen zu helfen, sie in diesem besonderen Lebensabschnitt zu unterstützen, um so zu einem gelingenden Leben beizutragen. Verschiedene katholische Verbände oder Einrichtungen stellen sich auch in unserer Region dieser Aufgabe. Durch die Zusammenarbeit mit kommunalen Stellen und der Bundesagentur für Arbeit werden so Jugendliche ohne Ausbildungsplatz und ohne Arbeit professionell gefördert und qualifiziert.


Patenprojekt „Jugend aktiv in Arbeit“
Besonderes Augenmerk legen wir derzeit auf die Initiierung und Unterstützung von sog. Patenprojekten in den kath. Gemeinden und Verbänden. Idee dieser Initiative der Jugendseelsorge im Erzbistum Köln ist dabei, dass ehrenamtliche Erwachsene jungen Menschen im Übergang von Schule und Beruf als Paten motivierend zur Seite stehen, ihnen Kontakte vermitteln und den Rücken stärken.

Jugendliche benötigen nicht nur Verständnis, sondern auch Chancen. Vor allem arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Jugendliche benötigen persönliche und fachliche Unterstützung, denn sonst finden sie keinen Zugang zum Arbeitsmarkt oder eine Ausbildungsstelle. Durch das Patenschaftsprojekt der Jugendseelsorge des Erzbistums Köln, soll das Selbsthilfepotential der Jugendlichen gefördert werden. Frauen und Männer in den Gemeinden bringen eine Vielzahl an Kompetenzen aus ihrer eigenen beruflichen und persönlichen Entwicklung mit. Sie können jungen Menschen helfen, die für ihr Berufsleben keine guten Startbedingungen haben.

Wir suchen SIE!

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Die Katholische Jugendfachstelle Düsseldorf und die Initiative Zukunft e.V. suchen ehrenamtliche Akteure als Mentoren bzw. Paten, die sich in den Dienst dieser guten Sache stellen.

Angesprochen sind alle, die mit ihrem Erfahrungsschatz und ihrer Menschenkenntnis wirkungsvoll helfen können und wollen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten stehen sie den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite. Sie unterstützen in der Berufsorientierung, bei Bewerbungen, geben Tipps für das Vorstellungsgespräch, für das Verhalten am Arbeitsplatz und für den Umgang mit Vorgesetzten.

Die jungen Menschen brauchen solche Leitfiguren und Vorbilder. Die Jugendlichen werden in Absprache mit den Lehrern und mit den Betreuern aus Jugendeinrichtungen ausgewählt. So wird sichergestellt, dass sie selber auch die Bereitschaft mitbringen, sich aktiv um eine Ausbildungsstelle zu bemühen.
 

Sie haben Interesse? Dann melden Sie sich bei Uschi Hacket unter 0211 31 06 36 - 0 oder informieren Sie sich mit unseren Materialien.

Die 10 Gebote der Stellensuche - Qualifizierung der Patinnen & Paten

Teilnehmer der Fortbildung (Hier klicken für eine größere Bildansicht)

„Wir haben jede Menge brauchbarer Informationen für unsere Jugendlichen erhalten und konnten uns mit anderen Paten austauschen“ so die Rückmeldung einer Teilnehmerin der Qualifizierungsmaßnahme für Paten. Eine komplette Qualifizierungsmaßnahme für Paten hat bereits stattgefunden. Und auch für das Jahr 2008 werden wir wieder die Module anbieten:
 

  • Profilanalyse und Berufsinformation
  • Bewerbung und Vorstellungsgespräch
  • Kommunikation und Konflikte
Kontakt

Für nähere Informationen zur Qualifizierung wenden sie sich bitte an:

Martina Hopster
Tel: 0211-310636-32 
E-Mail: martina.hopster@kja.de

 

Holen Sie sich unsere aktuelle Ausschreibung zur Qualifizierung als pdf - Stichwort:  Patenprojekt und hier die Anmeldung.

Kooperation der Katholischen Fachstelle mit Initiative Zukunft e.V.

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Die Katholische Jugendfachstelle Düsseldorf und der Initiative Zukunft e.V. kooperieren, um gemeinsam Jugendliche im Übergang Schule und Beruf zu unterstützen. Von der Kooperation versprechen sich Sylvia Dumke, Initiative Zukunft und Uschi Hacket, Katholische Jugendfachstelle, eine noch breitere Öffentlichkeit. „Wir bündeln unsere Kräfte, um möglichst vielen jungen Menschen bei der Ausbildungsplatzsuche helfen zu können.“

Die Idee dabei ist, dass engagierte Katholiken und ehemalige Führungskräfte aus Unternehmen, Kammern und Verbänden gezielt ihre Verbindungen und Netzwerke einsetzen und als Paten bzw. Mentoren den Jugendlichen beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Mit dem Aufbau eines Netzwerkes aller in diesem Sinne tätigen ehrenamtlichen Mitarbeitern und hauptberuflichen Institutionen soll den Jugendlichen eine optimale Unterstützung zu kommen.

Die Katholische Jugendfachstelle und Initiative Zukunft e.V. luden ein zu einem Informationstreffen am 14.3.2007. Interessierte Personen, die mehr über die Idee der Patenschaften wissen wollten, konnten sich ein lebendiges Bild über Aufgaben und Herausforderungen gewinnen. Aktive Paten, Mentoren und ein Leiter einer Hauptschule berichteten über ihre Erfahrungen und die verschiedenen Ansätze und Projekte.

Dieter Braun beispielsweise ist aktiver Pate im Projekt „ Jobcoaching“, das vom Pfarrgemeinderat in Holthausen – Itter in enger Zusammenarbeit mit der katholischen Hauptschule Itterstraße initiiert wurde. Braun betont, dass der Aufbau einer Vertrauensbeziehung zwischen Erwachsenem und Jugendlichem die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Arbeit im Projekt sei. Paten wie Jugendliche treffen sich freiwillig und besprechen die erforderlichen Schritte von der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Besonderes Highlight war eine Aktion mit einem Fotografen, bei der gute Bewerbungsfotos gemacht wurden. Aber das wichtigste ist, dass die Jugendlichen erfahren, dass sich ein Mensch für sie persönlich interessiert, Anteil nimmt und manchmal Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um zu helfen.

Klaus Vogel, Schulleiter an der Hauptschule Bernburgerstraße und Klaus-Dieter Kirstein, aktiver Mentor der Initiative Zukunft berichten über die ersten Schritte ihres Mentorenprojektes an der Schule: Da heißt es auch, den Frust und die Enttäuschungen der Jugendlichen mit auszuhalten und trotzdem Mut zu machen, dranzubleiben und auch den Blick für weitere Möglichkeiten zu öffnen. Dabei ist wichtig, dass nicht der Mentor dem Jugendlichen die „Arbeit“ abnimmt. Es geht eher um Anleitung und Ermutigung, selbst aktiv zu werden.

Informationen über die Initiative Zukunft e.V. finden Sie auf www.initiative-zukunft.de 

Gutes Leben für alle - tu was, mach was vor Ort

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In Düsseldorf konnte ebenfalls eine gemeinsame Initiative mit dem KAB Stadtverband Düsseldorf gestartet werden. Gerade als Arbeitsnehmerverband mit dem Motto „Gutes Leben für alle – tu was, mach was vor Ort“ sieht die KAB sich in der Verantwortung, Jugendliche im Übergang von Schule zu Beruf zu unterstützen.

„Wir möchten in Düsseldorf etwas für die jungen Menschen bewegen und freuen uns über die von vielen Seiten zugesagte Unterstützung.“ freute sich Uschi Hacket, denn spontan meldeten sich einzelne KAB Mitglieder, die sich von der Idee angesprochen fühlen und sich engagieren wollen. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, meint auch Marita Lanze, Vorsitzende des Stadtverbandes, die am liebsten selbst aktiv werden würde. „Es gibt unserem Verband die Chance, vor Ort jungen Menschen zu helfen ein gutes Leben zu haben…und dabei unser ureigenes Verbandsprofil einzubringen.“

Materialien rund ums Patenprojekt

Material

"Engagierte Christen geben Halt und Orientierung!"

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„Ich begrüße die Idee von Verantwortlichen in der Jugendpastoral unseres Erzbistums, mit dem Projekt Jugend aktiv in Arbeit – Das Patenprojekt, einen Beitrag zur Überwindung von Resignation und Mutlosigkeit zu leisten und den betroffenen jungen Menschen durch den Einsatz engagierter Christen Halt und Orientierung in ihrem Leben zu geben.

Ich wünsche mir, dass sich möglichst viele Christinnen und Christen aus dem gesamten Erzbistum Köln für jene jungen Menschen einsetzen, die alleine kaum eine Chance haben, in einen Beruf und in ein selbstverantwortliches Leben zu finden. Das Bekenntnis der Christen bleibt dann kein Lippenbekenntnis, sondern wird überzeugend greif- und sichtbar im Einsatz für benachteiligte junge Menschen.“ (Kardinal Joachim Meisner im Geleitwort zur Aktion) > mehr

 

 

 
 

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