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JugendMigrationsDienst | Konzept

Der Jugendmigrationsdienst (JMD) für den Rhein-Kreis Neuss ist ein Integrationsfachdienst für zugewanderte junge Menschen.

Er wird durch Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Erzbistums Köln finanziert.

Spenden ermöglichen die Durchführung notwendiger ergänzender Fördermaßnahmen.

Ziele

  • Verbesserung der Integrationschancen junger Migrantinnen und Migranten:jmd_PICT2831
    Sprachliche, schulische, berufliche und soziale Integration
  • Förderung von Chancengleichheit
  • Förderung der Partizipation junger Migrantinnen und Migranten in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens.

Ausgehend vom Grundsatz der Gestaltung positiver Lebensbedingungen für junge Migrantinnen und Migranten stehen im Mittelpunkt der Arbeit des JMD:

  • die individuelle Begleitung von jungen Neuzuwanderinnen und Neuzuwanderern im Wege des Case Managements vor, während und nach (Deutsch-)Integrationskursen,
  • Beratungs- und Gruppenangebote für junge Menschen mit Migrationshintergrund
  • die Vermittlung in Angebote für zugewanderte junge Menschen vor Ort, Mitarbeit bei der Weiterentwicklung von Netzwerken
  • die Initiierung von anderweitig geförderten Integrationsangeboten für junge Menschen mit Migrationshintergrund
  • die Initiierung und Begleitung der interkulturellen Öffnung von Diensten und Einrichtungen in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie von Netzwerkpartnern (in Bezug auf die Bedürfnisse und Zugangsmöglichkeiten der Zielgruppe).


Zielgruppen

  • Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene von 12 bis 27 Jahren mit Migrationshintergrund
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institutionen und ehrenamtliche Initiativen im Rhein-Kreis Neuss, die für Migrantinnen und Migranten relevant sind, z.B. Ämter, Betriebe, Verbände, Vereine, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Religionsgemeinschaften usw., einschließlich der Bevölkerung im Lebensumfeld der Jugendlichen.


Aufgaben/Schwerpunkte

  1. Individuelle Integrationsplanung und -förderungjmd_PICT2832
    Ausgehend von einem ganzheitlichen Ansatz, der sich an den Kompetenzen und Ressourcen der jungen Migrantinnen und Migranten orientiert, wird zusammen mit den jungen Menschen ein individueller Integrationsplan erarbeitet.
  2. Moderation und Begleitung des Integrationsprozesses
    Für die Umsetzung des individuellen Integrationsplanes arbeitet der JMD mit den am Integrationsprozess beteiligten Personen und Institutionen zusammen. Der JMD empfiehlt und vermittelt den jungen Menschen die für ihren Integrationsprozess sinnvollen und passgenauen Angebote (Sprachkurse, berufsvorbereitende Maßnahmen, Ausbildung, Freizeit- und Präventionsmaßnahmen, Praktika usw.).
  3. Vermittlung an andere Dienste und Einrichtungen
    Zur Erreichung der Einzelziele wird der junge Mensch durch den JMD in allen Phasen, z. B. des Integrationskurses, der Ausbildungsplatz- oder Arbeitssuche, der Berufsausbildung oder einer berufsvorbereitenden Maßnahme, begleitet und bedarfsbezogen an andere Dienste und Einrichtungen, wie z. B. Jugendämter, Berufsberatung, Träger der Jugendberufshilfe, Jugend- und Drogenberatungsstellen, Schwangerschaftsberatungsstellen … vermittelt.
  4. Entwicklung und Durchführung von Gruppenangeboten
    Gruppenangebote, die eine individuelle Förderung ermöglichen, werden durchgeführt (außerschulische Fördermaßnahmen, ergänzendes Sprach- und Kommunikationstraining …).
  5. Netzwerk- und Sozialraumarbeit
    Die Netzwerk- und Sozialraumarbeit zielt auf die Beteiligung möglichst aller in der Integrationsarbeit tätigen Akteure ab, die an der Gestaltung positiver Lebensbedingungen und Partizipationsmöglichkeiten junger Migranten und Migrantinnen mitwirken.
  6. Initiierung und Begleitung der interkulturellen Öffnung von Diensten und Einrichtungen
    • Informations- und Bildungsveranstaltungen, Angebot und Organisation von interkulturellen Trainings 
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Interessenvertretung und Lobbyarbeit für die Zielgruppe
    • Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs.

 

 

 

 

 

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