Träger: Kath. Jugendwerke Rhein-Berg e.V.     

Theatergruppe "RIF"

Unsere Theatergruppe „RIF“, bestehend aus 16 Teilnehmer/-innen mit sehr unterschiedlichen Sprachkenntnissen in Deutsch, wird von einer professionellen Theaterregisseurin trainiert und begleitet. Auch in 2008 traf sich das gesamte Team zwei Mal wöchentlich zu den Proben.
Das von der Deutschen Jugend für Europa (djo) organisierte Seminar „Sprache-Stimme-Bühnensprache“ nahm die Theatergruppe dankend an. Die Teilnehmer/-innen erhielten dort praktische Anregungen, ihre Aussprache, besonders in einer von ihnen erworbenen Zweitsprache, zu trainieren und optimieren.

Ausblick 2009

Unter Anleitung unserer Theaterpädagogin studiert die ethnisch gemischte Gruppe ihr neues Halbjahresprojekt „Die kleine Seejungfrau“ zum Thema Leidenschaft ein.

Parallel zu den Proben laufen unter Partizipation aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Planungen und Vorbereitungen für den Workshop „Sprache-Stimme-Bühnensprache“ (Teil II), das Frühlingsfest, einen Musicalbesuch, eine Freizeitaktion, das Sommerfest, das Jugendfestival und möglicherweise den internationalen Austausch nach St. Petersburg im Sommer diesen Jahres.

Des Weiteren ist mit dem Stadtverband Kultur in diesem Quartal vereinbart worden, die Theatergruppe Anfang April in ein Filmprojekt aufzunehmen und dadurch das Projekt sowie die Integrationsarbeit, anhand theaterpädagogischer Methoden, in der Öffentlichkeit bekannter und transparenter zu machen.

Rückblick 2008

Im Juni führte die Theatergruppe eine Collage von 16, zum Teil selbst erdachten, zum Teil aus der Literatur entnommenen, Szenen öffentlichkeitswirksam vor. Die Premiere des Stücks „Die gelbe Uhr – ich hab doch noch Zeit?!“ wurde von ca. 60 Zuschauern besucht. Thema dieses Halbjahresprojekts war die Zeit: Die Gruppe beschäftigte sich mithilfe theatralischer Mittel zum Thema, welches vorwiegend aus der Perspektive der Jugendlichen beleuchtet wurde.

Im Dezember fanden drei Aufführungen statt, von denen alle gut besucht waren und die bei den Zuschauern gut angekommen sind. Das Waldmärchen „Der Igel und der Tannenbaum“ konnte gerade die jungen Zuschauer begeistern.
Das zweite Jahreshauptprojekt wurde in diesem Jahr in Kooperation mit der djo, dem Jugendring der Russlanddeutschen in Moskau und der finanziellen Unterstützung des Kulturreferats des Ostpreußischen Landesmuseums durchgeführt. Die ca. 50minütige Theaterinszenierung „Metropolis – Konkurrenz der Großstädte“ wurde zusammen mit russischen Jugendlichen aus Moskau und St. Petersburg im August in Düsseldorf vorgeführt.
Das Thema wurde in Zusammenhang mit der individuellen und persönlichen Ebene, der gesellschaftlichen Ebene sowie der Städte betrachtet. Das Bühnenbild und die Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit wurden von den Jugendlichen unter Anleitung eigenständig erarbeitet. Ebenso waren die 25 jungen Teilnehmer/-innen in der Gestaltung des Programms und in der Organisation ihrer Versorgung und Unterbringung eigenverantwortlich einbezogen.
Die Begegnung und die darin enthaltene Theaterinszenierung führten zu einer öffentlichkeitswirksamen Berichterstattung durch die lokale Presse.

uhr
Mo, Do:
19-21 Uhr
KOT Gronau
 
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