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Theatergruppe "RIF"
Unsere Theatergruppe „RIF“, bestehend aus 16 Teilnehmer/-innen mit sehr
unterschiedlichen Sprachkenntnissen in Deutsch, wird von einer professionellen Theaterregisseurin
trainiert und begleitet. Auch in 2008 traf sich das gesamte Team zwei Mal wöchentlich zu den
Proben.
Das von der Deutschen Jugend für Europa (djo) organisierte Seminar
„Sprache-Stimme-Bühnensprache“ nahm die Theatergruppe dankend an. Die Teilnehmer/-innen
erhielten dort praktische Anregungen, ihre Aussprache, besonders in einer von ihnen erworbenen
Zweitsprache, zu trainieren und optimieren.
Rückblick 2008
Im Juni führte die Theatergruppe eine Collage von 16, zum Teil selbst erdachten, zum Teil aus der
Literatur entnommenen, Szenen öffentlichkeitswirksam vor. Die Premiere des Stücks „Die gelbe
Uhr – ich hab doch noch Zeit?!“ wurde von ca. 60 Zuschauern besucht. Thema dieses
Halbjahresprojekts war die Zeit: Die Gruppe beschäftigte sich mithilfe theatralischer Mittel zum
Thema, welches vorwiegend aus der Perspektive der Jugendlichen beleuchtet wurde.
Im Dezember fanden drei Aufführungen statt, von denen alle gut besucht waren und die bei den
Zuschauern gut angekommen sind. Das Waldmärchen „Der Igel und der Tannenbaum“ konnte
gerade die jungen Zuschauer begeistern.
Das zweite Jahreshauptprojekt wurde in diesem Jahr in Kooperation mit der djo, dem Jugendring
der Russlanddeutschen in Moskau und der finanziellen Unterstützung des Kulturreferats des
Ostpreußischen Landesmuseums durchgeführt. Die ca. 50minütige Theaterinszenierung „Metropolis
– Konkurrenz der Großstädte“ wurde zusammen mit russischen Jugendlichen aus Moskau und
St. Petersburg im August in Düsseldorf vorgeführt.
Das Thema wurde in Zusammenhang mit der individuellen und persönlichen Ebene, der
gesellschaftlichen Ebene sowie der Städte betrachtet. Das Bühnenbild und die Materialien zur
Öffentlichkeitsarbeit wurden von den Jugendlichen unter Anleitung eigenständig erarbeitet. Ebenso
waren die 25 jungen Teilnehmer/-innen in der Gestaltung des Programms und in der Organisation ihrer
Versorgung und Unterbringung eigenverantwortlich einbezogen.
Die Begegnung und die darin enthaltene Theaterinszenierung führten zu einer
öffentlichkeitswirksamen Berichterstattung durch die lokale Presse.
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Mo, Do: 19-21 Uhr
CROSS Gronau
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