Fakten und Positionen

Etwa ein Drittel aller Flüchtlinge in Deutschland sind Kinder und Jugendliche. Sie leben in Unsicherheit und mit der Angst, wieder abgeschoben zu werden. 

 

Auf der Flucht beginnt die Ungewissheit und weitere Etappen ihres Weges erleben sie in Gemeinschaftsunterkünften mit vielen fremden Menschen. Angekommen in Deutschland, findet ihr Leben auf engem Raum statt. Es gibt keinen Platz für Privates. Es fehlt an einer Ausstattung für Treffpunkte, Spiel und Bewegungsmöglichkeiten. Die Teilnahme am Leben in der Nachbarschaft ist oft durch Zäune eingegrenzt.

 

Auch ihre Möglichkeiten an Bildung und Freizeitangeboten sind eingeschränkt, genauso ihre medizinische Versorgung. Das belastet ihren Alltag, neben der Tatsache, dass sie ihre Heimat und alles Vertraute verloren haben. Oft müssen sie hier auch noch innerfamiliäre Aufgaben und Verantwortung übernehmen, die nicht kindgerecht sind und sie überfordern.