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Führungen für die Öffentlichkeit

Tag der offenen Baustelle 1. Mai 2015

An diesem Tag wurden fünf Stationen in der Baustelle näher erläutert

  1. Arkadenbögen
  2. Altenberger Dom-Laden
  3. Neuer Haupteingang
  4. Neue Hauskapelle
  5. Neuer Speisesaal

Die erweiterten Informationen zu diesen Stationen finden Sie auf dieser Seite.

Die Führungen endeten im Kapitelsaal an dem Modell der Gesamtanlage.

Arkadenbögen

 

 

Im ehemaligen Altenberger Dom-Laden konnte man an drei Stellen Arkadenbögen angedeutet erkennen. Sie waren allerdings zum Teil zugemauert bzw. als Durchgang zu einem „Mini“-Büro verbaut.

 

Dieser Bereich zählt zu den ältesten Bauteilen in Altenberg. Bereits im 13. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle ein Gebäudetrakt, von dem man durch einen Arkadengang zur Kirche bzw. später zum Dom gelangen konnte. 

Während mehrerer verschiedener Baumaßnahmen ist der Ort Altenberg in den letzten Jahrhunderten immer höher aufgeschüttet worden.

Deshalb sind die nunmehr freigelegten Arkadenbögen eigentlich nur der sichtbare obere Teilbereich, dessen Gründungen mehr als 1,80 Meter tiefer im Boden liegen.

 

In der neuen Struktur werden vier Arkadenbögen geöffnet und von beiden Seiten sichtbar bleiben. Zwei dieser Bögen werden auch als Durchgang zwischen dem Altenberger Dom-Laden und dem vorgelagerten Umgang von Haus Altenberg ausgestaltet.

 

Diese Veränderung bildet nicht nur ein historisches Alleinstellungsmerkmal für den Laden und das Haus, sondern macht dann auch die Zusammengehörigkeit des Altenberger Dom-Ladens zu Haus Altenberg architektonisch deutlich wahrnehmbar.

 

In diesem Trakt wird in der ersten Etage, über dem Altenberger Dom-Laden, ein kleines Gästeappartement, somit also wieder eine „kleine VIP-Lounge“, eingerichtet.

 

  • Informationen zu den Arkadenbögen als PDF-Datei | Download PDF

 

Altenberger Dom-Laden

Die Jugendbildungsstätte betreibt mit dem Altenberger Dom-Laden einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Dies wurde aber durch die massive bauliche Trennung von den Gästen nie so wahrgenommen und war nur Insidern bekannt.

Das Haupthaus war nur durch einen „versteckten“ Zugang zum Innenhof oder auf weitem Umweg durch die öffentliche Außenanlage erreichbar.

 

2001 wurde der ursprüngliche Altenberger Dom-Laden um den Bereich des ehemaligen Treffpunktes Altenberg erweitert. Dadurch war aber der Altenberger Dom-Laden durch das innenliegende Fluchttreppenhaus immer in zwei Teile getrennt. Dies war sowohl für die Wahrnehmung der Kunden als auch bezogen auf die betriebliche Abwicklung und Übersicht mit vielfältigen Problemen verbunden.

 

 

 

Die administrative Abwicklung des Altenberger Dom-Ladens erfolgte aus einem „Mini“-Büro mit einem sehr eingeschränkten Zugang durch einen historischen Arkadenbogen.

 

Die Beleuchtung des Altenberger Dom-Ladens erfüllte eher die Funktion einer „Heizung“ als die einer warengerechten und gezielten Produktpräsentation und entsprach nicht mehr den erforderlichen Sicherheitsstandards.

 

Die logistische Abwicklung der Warenströme war durch die schlechte Lagersituation im Keller (feucht und nur durch eine kleine Treppe erreichbar) erheblich eingeschränkt.

 

Im neuen Dom-Laden wird kein Treppenhaus mehr stören und somit für eine viel bessere Übersicht sorgen.

Der historische Standort wird als Alleinstellungsmerkmal viel deutlicher hervorgehoben durch die Öffnung der Arkadenbögen und die Freistellung des Anschlusses an den Dom

Eine bessere Wärmedämmung und insbesondere die moderne Beleuchtungsanlage werden zur erheblichen energetischen Verbesserung beitragen.

Die notwendige  administrative Abwicklung wird durch einen angrenzenden vergrößerten Bürobereich und die Erreichbarkeit des Lagers per Aufzug  wesentlich erleichtert.

 

Insbesondere aber die Öffnung der Arkadenbögen und teilweise Ausgestaltung als Durchgänge tragen auch architektonisch zur Wahrnehmung des Altenberger Dom-Ladens als ein Bestandteil der Jugendbildungsstätte und umgekehrt bei.

 

Auch der neue Dom-Laden wird in Zukunft den touristischen Infopunkt beheimaten, der gemeinsam mit der Gemeinde Odenthal und verschiedenen Unternehmen betrieben wird.

 

Neuer Haupteingang

 

Auf dem Sartor-Stich von 1707 ist deutlich zu erkennen, dass der Haupteingang an der Westfront des Klosterbereiches lag. Von dort gelangte man in einen öffentlichen Innenhof, von dem aus die Klausur, der nichtöffentliche Klosterbereich zugänglich war. Diese Struktur findet sich bis heute in fast allen Klosteranlagen wieder, da sie wesentlich zur Orientierung der Gäste beiträgt.

 

 

 

 

Auch zu Zeiten der Übernahme der Anlage als Jugendbildungsstätte (1922) lag der Haupteingang noch mitten im Ort.

 

 

 

 

Erst 1933 wurde dieser Zugang zugemauert und der Eingang zunächst an die „Alte Pforte“ verlegt.

 

Mit der Fertigstellung des Hopmann-Baus Ende der 1970er Jahre hat sich dann die Empfangssituation noch weiter vom Ort in die Peripherie entfernt.

 

Damit verbunden waren vielfältige Probleme:

  • die Erreichbarkeit für Neuankömmlinge war schwierig
  • die Anbindung an den Ort Altenberg war nicht mehr gegeben
  • die interne Gästeverteilung im Haus war undeutlich
  • das Haus hatte keine „Mitte“
  • die Anbindung an den Dom war sehr umständlich.

 

Mit dieser Sanierung wird die o. g. Entwicklung zurückgeführt und der Haupteingang wieder an die ursprüngliche Stelle gebracht. Dies geschieht nicht nur, um im Interesse der Denkmalpflege historische Bezüge wieder herzustellen, sondern auch um mehr Klarheit für unsere Gäste zu schaffen.

Damit werden erreicht:

  • eine bessere Einbindung in den Ort
  • kürzere Wege zum Hauptportal des Domes
  • öffentliche Transparenz von Haus Altenberg als Teil des Ortes Altenberg
  • direkter Sichtbezug zum Alten Brauhaus und zur Parkanlage
  • Klarheit für die Gäste
  • direkter Bezug zum Altenberger Dom-Laden als ein Teil von Haus Altenberg.

 

Die neue Hauskapelle

Die bisherige Hauskapelle befand sich zwar an einer sehr zentralen Stelle im Haus, nämlich an einem der wichtigsten Übergänge zwischen den verschiedenen Gebäudeteilen. Aber genau diese Lage war dann auch zugleich wieder ein Problem bei der Nutzung des Hauses durch mehrere unterschiedliche Gästegruppen.

Besinnliche Ruhe in der Hauskapelle an dieser Stelle zu finden, war oft sehr schwierig.

 

Zusätzlich war die Hauskapelle für Rollstuhlfahrer etc. ohne zusätzliche Hilfe nur sehr schwer zu erreichen.

 

 

 

 

Zudem hatte diese Hauskapelle mit einer Größenordnung für ca. 35 – 40 Gäste eine deutlich zu geringe Kapazität bezogen auf die Bettenzahl des Hauses.

Die neue Christkönigskapelle wird in dem neuen Innenhoftrakt über dem neuen Goldenen Saal untergebracht und bildet damit wieder eine neue „Mitte“ des Hauses. Allerdings führen die wichtigen „Laufstrecken“ zwischen den einzelnen Gebäudetrakten nur am Rande an der neuen Kapelle vorbei und bilden somit keinen direkten Störfaktor mehr.

 

Die neue Hauskapelle ist auch per Aufzug ohne Probleme zu erreichen.

 

Die neue Christkönigskapelle wird mit über 90 Plätzen eine deutlich höhere Kapazität haben und trotzdem durch ihre innere Aufteilung auch Raum für kleinere Gruppen bieten.

 

 

 

Ein wichtiger Bestandteil der neuen Hauskapelle wird das Kreuz der Katholischen Jugend werden, das bisher im Goldenen Saal hing.

 

Neuer Speisesaal

Der alte Speisesaal war bezogen auf die Kapazität des Hauses eigentlich viel zu klein. Dies betraf nicht nur die Sitzplatzkapazität, sondern insbesondere auch die notwendigen Nebenflächen, z. B. für Besteck & Geschirr, Büfettgestellung, Abstellflächen für schmutziges Geschirr etc.

 

Zudem war eine ebenerdige und witterungsgeschützte Verbindung zwischen dem Ost- und dem Westflügel nur durch den Speisesaal möglich.

 

Durch eine Verlegung des Speisesaales wird Platz geschaffen für die o. g. Innenverbindung.

Der neue Speisesaal weist aufgeteilt in zwei unterschiedliche Bereiche eine viel größere Sitzplatzkapazität auf.

In vielen Bereichen werden damit die betriebliche und logistische Zusammenarbeit zwischen Speisessaal und Küche optimiert und damit nicht nur die derzeit gültiger sondern auch die angekündigten zukünftigen Anforderungen von Hygienevorschriften und Cateringanforderungen erfüllt.

 

Zudem bietet der neue Speisesaal durch die direkte Anbindung an zwei unterschiedliche Seminarräume zusätzliche flexible Erweiterungsmöglichkeiten.

 

Der neue Speisesaal wird ebenfalls an der Ostseite auch eine vorgelagerte Terrassenfläche erhalten.