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Symposion "Aus dem Auge, aus dem Sinn?"Wegweisend
Jugendseelsorge feiert zehn Jahre Rahmenkonzept
Vor zehn Jahren hat Erzbischof Joachim Kardinal Meisner das Konzept unterschrieben und damit in Kraft gesetzt. Mit der etwas sperrig anmutenden Überschrift „Pastorales Rahmenkonzept für die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit im Erzbistum Köln“ bildet es seit 1999 die zentrale Grundlage für die Jugendpastoral im Bistum.
Grund und Anlass, zehn Jahre später zu fragen:
Prof. Dr. Martin LechnerDiözesanjugendseelsorger Pfarrer Mike Kolb konnte bei einem Symposion am 7.12.09 in Altenberg über 70 Beteiligte und Verantwortliche von damals und heute begrüßen. Monsignore Rolf Steinhäuser hatte in seiner Zeit als Diözesanjugendseelsorger den Anfang der Konzeptarbeit markiert. Als externen Fachmann zog Steinhäuser damals den Pastoraltheologen Prof. Martin Lechner zurate. Beide bekräftigten die wegweisende Wirkung des Rahmenkonzepts weit über die Grenzen des Erzbistums Köln hinaus. Lechner, Leiter des Jugendpastoralinstituts der Salesianer Don Boscos im bayerischen Benediktbeuern, hob den von ihm maßgeblich mitentwickelten Ansatz der Evangelisierung hervor. Dieser stehe für ein umfassendes Verständnis von Jugendpastoral: „Angebote und Maßnahmen der kirchlichen Jugendhilfe, der Jugendkatechese, der Jugendseelsorge oder der Ministrantenarbeit haben alle eins gemeinsam: Sie sind im gleichen Maße kirchlicher Dienst an und mit jungen Menschen“. Jede einzelne Mitarbeiterin, jeder einzelne Mitarbeiter verkörpere ein Stück lebendige Kirche auf seine oder ihre Weise, ob als pastoraler oder pädagogischer, ob als ehren- oder hauptamtlicher Mitarbeiter.Der Blick nach vorn Das „Pastorale Rahmenkonzept“ als Vergewisserung für die Jugendpastoral (in) der Zukunft – das war die zentrale Botschaft für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern der kirchlichen Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit im Erzbistum Köln. Sie waren sich aber auch einig, dass das Rahmenkonzept an einzelnen Stellen auch ein Update erfahren sollte. Stichworte wie ‚Ökumene’ oder ‚interreligiöser Dialog’ fehlten ebenso wie die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen der Jugendpastoral in veränderten Strukturen der Seelsorge. Und genau hier setzt das nächste Symposion an: Am 23. und 24. März 2010 geht es unter dem Titel „Mitten in der Welt, mitten im Leben der Menschen!“ darum, den Seelsorgebereich als Sozialraum zu betrachten und Ansätze für gelingende Jugendpastoral darin zu entwickeln.Die Dokumentation zum Download: Hinführung Vortrag von Msgr. Steinhäsuer Die Thesen von Prof. Dr. Martin Lechner Kernsätze des Rahmenkonzeptes Bericht des Presseamts im Erbistum Köln |
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Das „Pastorale Rahmenkonzept“ als Vergewisserung für die Jugendpastoral (in) der Zukunft – das war die zentrale Botschaft für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern der kirchlichen Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit im Erzbistum Köln. Sie waren sich aber auch einig, dass das Rahmenkonzept an einzelnen Stellen auch ein Update erfahren sollte. Stichworte wie ‚Ökumene’ oder ‚interreligiöser Dialog’ fehlten ebenso wie die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen der Jugendpastoral in veränderten Strukturen der Seelsorge. Und genau hier setzt das nächste Symposion an: Am 23. und 24. März 2010 geht es unter dem Titel „Mitten in der Welt, mitten im Leben der Menschen!“ darum, den Seelsorgebereich als Sozialraum zu betrachten und Ansätze für gelingende Jugendpastoral darin zu entwickeln.




