Von ganzem Herzen reich beschenkt

WJT-Nachtreffen und Jugend-Vigil im K闤ner Dom

Sie kamen zusammen, wo vor einem Jahr alles begann: 300 Weltjugendtags-Pilger, die im Juli in Polen bei den Tagen der Begegnung im Erzbistum Breslau und beim abschlie絽nden internationalen Weltjugendtag in Krakau waren, schwelgten gemeinsam in Erinnerungen, sahen noch einmal die bewegendsten WJT-Bilder, die die Kollegen vom Domradio zu einem kleinen Film zusammengeschnitten hatten und brachen dann gemeinsam auf zur Vigil in den K闤ner Dom.

 

Alle wollen Papst Franziskus mitnehmen

Di驆esanjugendseelsorger Mike Kolb und seine Kollegin Kristell K鐬ler vom CRUX in K闤n konnten noch einige WJT-Sch酹ze an den Mann und die Frau bringen. Plakate, Liederhefte, Bilder, Fahnen oder Buttons kamen unter den Hammer und wurden versteigert. Papst Franziskus, als Papp-Papst bei dem Treffen im Erzbisch鐪lichen Generalvikariat dabei, wollten natrlich alle haben. In einem Stechen konnte die Pilgergruppe aus Hochdahl ihn schlie羦ich in ihre Gemeinde mitnehmen.

 

In den Bildern und in den Gespr踄hen der jungen Leute wurde immer wieder deutlich, wie die WJT-Tage in Polen bei den meisten immer noch nachklingen. "Es war scheinbar ein Erlebnis, von dem sich viele reich beschenkt fhlen " wei Projektleiterin Marianne Bauer. "Beschenkt, weil die polnischen Menschen so gastfreundlich waren. Beschenkt, weil das gemeinsame Glaubenszeugnis die eigene Spiritualit酹 st酺kt. Beschenkt, weil hier und da aus herzlichen Begegnungen freunschaftliches Miteinander gewachsen ist."

Vom IPhone und der Armut Gottes

Bei der Vigil im K闤ner Dom, zu der im Rahmen der Domwallfahrt rund 1000 junge Menschen zusammenkamen, rief Mike Kolb in seiner Predigt dazu auf, das Streben nach Besitztmern zu berdenken. Als Beispiel nannte er den Ansturm, der regelm魠ig auf die neueste Version des IPhones von Apple einsetzt. "Ein solches Geschenk k霵ne die Domwallfahrt nicht bieten", so Kolb. "Aber wir sollen nicht reich werden durch ein IPhone, durch Geld, durch etwas Materielles, sondern durch die Armut eines Kindes, eines Gekreuzigten." Gott sei arm geworden, um uns durch diese Armut reich zu machen, betonte der Di驆esanjugendseelsorger. "Armut an sich ist nichts Gutes, ist kein Geschenk. Aber die Armut, die von Gott kommt, meint etwas anderes: Gott gibt sich, so, wie er ist, in unsere H鄚de", erkl酺te Kolb. Er rief dazu auf, Gott in den Arm zu nehmen, zu w酺men und zu lieben.

 

Hier noch einmal die Predigt von Di驆esanjugendseelsorger Mike Kolb zum Nachh顤en: