"Das ist in jedem Jahr ein Muss"

"Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr!"

Simon Becker ist Gemeindereferent und Regionaljugendseelsorger für den Landkreis Main-Spessart im Bistum Würzburg. Die Fahrt nach Altenberg steht seit vielen Jahren als regelmäßiger Termin im Kalender der dortigen Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit. Zwei Kleinbusse für rund 20 Leute hat Becker vorab gebucht. 

"Wenn es mehr werden, müssen wir improvisieren" äußert sich der 31jährige zuversichtlich.

 

Wie viele Pilgergruppen aus dem In- und Ausland auch, bedauern Becker und seine Jugendlichen, dass seit zwei Jahren das Vorabendprogramm und die Übernachtung in Haus Altenberg wegfallen. Der Grund dafür: seit 2013 wird die Jugendbildungsstätte aufwändig saniert. Doch im kommenden Jahr, so hofft Rektor und Diözesanjugend-seelsorger Mike Kolb, findet das Altenberger Licht wieder im gewohnten Rahmen statt.

Dazu gehört ein buntes Programm mit Workshops, Gebetszeiten, Party und vor allem viel Zeit zum Kennenlernen und einander Begegnen. "Darauf freuen sich die jungen Leute am meisten, mit anderen zusammenzukommen, zu quatschen, zu beten und zu feiern!"

 

Das Altenberger Licht geht mit nach Peru

Trotzdem halten die Würzburger dem Altenberger Licht die Treue. Und in diesem Jahr kommen drei besondere Gäste mit zu der Jugendaktion ins Bergische. Seit etwa 10 Jahren gibt es eine lebendige Partnerschaft mit einer Gemeinde in Peru.

 

Im Vorfeld des Weltjugendtages 2005 in Köln war der Kontakt entstanden und durch den Erlös kreativer Verkaufsaktionen konnte man einer Gruppe Jugendlicher aus der Hauptstadt Lima den Flug nach Deutschland ermöglichen.

Aus diesem Kontakt ist inzwischen eine feste Unterstützung des Projektes LENTCH geworden, das Straßenkindern in Chimbote, etwa sechs Busstunden nördlich von Lima, hilft. "Hier ist die Armut besonders schlimm und mit Spenden und Hilfsgütern versuchen wir, ein wenig zum Kampf gegen die Armut beizutragen", erzählt Simon Becker. "Da kommen jedes Jahr so um die 10.000 Euro zusammen, das geben wir alles weiter." Denn das Hilfsprojekt der Main-Spessarter wird ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen. 

In diesem Jahr steht der Besuch der Peruaner in Deutschland an, mit dabei zwei Jugendliche und eine Lehrerin. Die drei werden mit zur Aussendung des Altenberger Lichts fahren und es mit in ihre Heimat nehmen. 

Kontakt & Info zum Hilfsprojekt LENTCH:

www.msp-fuer-peru.de

 

(AL 2015)