Fahrradwallfahrt zum Altenberger Licht

Seit vielen Jahren ist der 1. Mai ein fest reservierter Termin der Pfarreiengemeinschaft Düsseldorf Eller-Lierenfeld: Die Fahrradwallfahrt zur Aussendungsfeier des Altenberger Lichts. So versammelte sich auch in diesem Jahr die ca. 30köpfige Gruppe am Pfarrhaus in Eller, um von dort aus über Leverkusen bis hin nach Odenthal aufzubrechen.

 

Die Heilige Messe im Altenberger Dom hat uns alle wieder einmal berührt. Den Dom mit einer so großen Anzahl junger, engagierter Leute zu sehen, ist heutzutage leider zur Seltenheit geworden, dennoch zeigt dieser Tag sehr deutlich, dass die Jugend präsent, aktiv und bereit ist, die Kirche auf dem Weg in eine gute Zukunft zu führen.

 

Die Entzündung und Weitergabe des Lichtes am Ende der Messe war der eigentliche Grund unserer Fahrt: Die einfache, aber dennoch so starke Botschaft der kleinen Flamme steht als Zeichen für unseren Glauben und des Friedens. Dieses Zeichen der Hoffnung wird überall auf der Welt verstanden und so war es gut, dass auch Pilgergruppen aus anderen Teilen der Erde da waren, um das Licht des Friedens in ihre Heimat zu tragen. Diese Erfahrung, die guten Gespräche und Begegnungen bei leckerer Suppe und die gegenseitige Hilfe bei Reparaturen unserer Fahrräder während der Fahrt haben uns als Gruppe gestärkt und uns allen das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt spüren lassen. Dafür sind wir sehr dankbar. 

 

Am späten Nachmittag kehrten wir erfüllt, gut gelaunt und dennoch erschöpft wieder in Düsseldorf ein und trugen am Abend das Altenberger Licht im Rahmen einer feierlichen Maiandacht in unsere Pfarreiengemeinschaft.

 

Warum bist du dabei?

Anke Sudbrock (45)

Die Fahrt zum Altenberger Licht mit dem Fahrrad in einer großen Gruppe unserer Gemeinde zeigt mir jedes Jahr aufs Neue, wie gut es tut, sich mit Gleichgesinnten auf den Weg zu machen und sich aktiv an der Aussendung des Altenberger Lichts zu beteiligen. Gerade in der heutigen Zeit  ist  es wichtig, dieses Zeichen des Friedens in die Welt zu tragen.

 

Sonka Sudbrock (16)

Ich nehme am Altenberger Licht teil, weil ich jedes Jahr eine tolle Gemeinschaft erfahren darf. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen sich für die gleiche Sache begeistern können und ihren Glauben gemeinsam in Gebet und Musik stärken. Vor allem während unserer Fahrradtour finden immer viele gute, interessante Gespräche statt.

 

Josefine Disselbrede (16)

Ich nehme schon lange am Altenberger Licht teil, weil es mir Spaß macht auch andere Jugendliche zu sehen, die auch jedes Jahr aufs Neue das Licht holen, es in ihre Gemeinde zurückbringen und weil es mich bewegt wie viel Menschen jedes Jahr kommen.

 

Manuel Scheler (20)

Das Altenberger Licht ist seit einigen Jahren ein fester Termin in meinem Kalender. Die gemeinsame Fahrradtour bereits in den frühen Morgenstunden von Düsseldorf über Leverkusen mit Ziel in Altenberg ist jedes Jahr aufs Neue für alle ein Erlebnis. Die große Anzahl der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus dem ganzen Erzbistum und darüber hinaus ist ein deutliches Zeichen für eine lebendige und zukunftsstarke Kirche!

 

Martin Mahlmeister (24)

Aufbrüche sind etwas Besonderes, vor allem wenn sie frühmorgens um 5 Uhr stattfinden. So empfand ich eine große Freude, mich mit der frohgestimmten Gruppe aus Düsseldorf-Eller auf den Weg nach Altenberg zu machen, begleitet vom Sonnenaufgang. Ebenso erhebend ist das Ziel: gemeinsam eine Messe im majestätischen Altenberger Dom zu feiern, zusammen mit Rad- und Fußpilgern, die aus allen Richtungen eintreffen. Für mich war der Tag mit den vielen Begegnungen eine Bereicherung und so werde ich mich beim nächsten Mal wieder auf den Weg machen.