CHORUS-Jugendchorleitertreffen 22.11.2017

Zweites Jugendchorleitertreffen

 

Zu einem lockeren Informations- und Austauschtreffen im Sitzungssaal des Generalvikariats kamen am 22.11.2017 (passenderweise Gedenktag der Heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik) zwanzig Menschen aus dem Erzbistum Köln zusammen, die als Jugendchorleiter, Bandleader, Kirchenmusiker, Jugendreferenten oder anderen Professionen mit Jugendlichen im kirchlichen Kontext musizieren. Weitere dreizehn hatten zwar explizites Interesse bekundet, aus terminlichen Gründen jedoch nicht kommen können.

 

Bei Brötchen, Obst und Getränken lernte man einander erstmals kennen oder vertiefte bereits bestehende Bekanntschaften. Wilfried Kaets und Jonas Dickopf stellten die anstehenden Projekte, Maßnahmen und Angebote von CHORUS vor (die Sie hier finden) darunter Klassiker wie das diözesane Jugendchor-Exerzitienwochenende „music is the key“, neue Formate wie der Fortbildungs- und Vernetzungstag „best practice day – Jugend, Musik, Kirche“ für Chorleiter, Musiker, Referenten, Lehrer und Katecheten im November und nicht zuletzt die Kirchenmusikfestwoche „Einfach himmlisch!“ im Juni 2018.

 

Anschließend tauschte sich die Runde aus über Erfahrungen in der alltäglichen Arbeit vor Ort in den Gemeinden. Äußerst erfreuliche Geschichten von hervorragend gelingender musikalischer Jugendarbeit – etwa im Chorhaus Dormagen oder in der Pfarreiengemeinschaft Alfter – kontrastierten hierbei scharf mit Schilderungen von frustrierenden Reibereien andernorts, wo ehrenamtliche Jugendchorleiter mit Seelsorgebereichsmusikern, Seelsorgebereichsmusiker mit Pastoralteams oder auch  alle miteinander um Zuständigkeiten, Kompetenzen und Gratifikationen rangeln, zu Ungunsten derer, um die es eigentlich geht, der Jugendlichen; ein zum Glück nicht überall, leider aber immer noch an zu vielen Stellen virulentes Thema.

 

Auseinander gingen die Teilnehmer nach reger Diskussion gegen viertel vor zehn mit einer positiven Note: In Gestalt der Jugendagenturen, der Regionalkantoren, der Anlaufstellen im Generalvikariat und nicht zuletzt in Gestalt von CHORUS gibt es Strukturen und Ansprechpartner, die zwar auch nicht jedes Problem sofort lösen, aber immer mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Und ganz viel Abhilfe kann auch schon Vernetzung untereinander schaffen: Niemand steht alleine da, oft haben andere für vergleichbare Herausforderungen schon kreative Lösungen gefunden, die man nachahmen kann. Man muss nur miteinander reden und vielleicht auch mal unbürokratisch kooperieren. Der Anfang dazu wurde im kleinen Rahmen beim Jugendchorleitertreffen bereits gemacht.