Musik!Musik!Musik! - best practice pool 17.11.2018

MUSIK! MUSIK! MUSIK! im CRUX

 

Mit einer eher kleinen Anzahl Teilnehmer, aber dafür umso intensiver befasste sich unser Workshop-Tag „MUSIK! MUSIK! MUSIK! best practice pool“ auf verschiedene Weise mit unserem Thema: Musik und Jugendliche in Kirche – wie geht das zusammen?

Die Referenten Sebastian Roth und Thomas Bruns (beide Mitglieder von CHORUS) stellten Praise-and-Worship-Musik vor. Auch wenn dieser Spielart von Kirchenmusik in den letzten Jahren eine immer breitere Öffentlichkeit zuteilwird, haben doch immer noch viele Menschen kaum direkte Erfahrungen mit ihr. Da war es von Vorteil, dass Roth wie Bruns nicht nur Konsumenten von Worship-Musik sind, sondern selbst seit vielen Jahren Worship praktizieren – als Musik wie als Gebetsform. So hatten beide nicht nur viel zu erzählen und zu zeigen, sondern konnten auch ganz praktisch mit den Teilnehmern Worship-Songs ansingen.

Ebenfalls Gesang stand im Mittelpunkt beim Workshop von Stephanie Aragione-Krey und Thorsten Wolters, die als Mitglieder des AK SINGLES das Liederbuch „SINGEN!“ (herausgegeben vom bdkj) vorstellten und sich mit den stimmkräftigen und hochmotivierten Teilnehmern quasi einmal quer durchs Repertoire sangen. SINGEN! ist eine sehr vollständige Sammlung der beliebten Klassiker und mindestens ebenso vieler weniger bekannter Preziosen aus dem Genre des Neuen Geistlichen Liedes. Um die Grundfrage „Wie finde ich gute Lieder für den Jugendgottesdienst?“ mit mehr als  nur dem Verweis auf ein Buch zu beantworten, hatten Aragione-Krey und Wolters auch noch diverse AK-SINGLES-Liedblätter im Gepäck. Darin werden in regelmäßigen Abständen neue Kompositionen veröffentlicht, teils einstimmig, großteils jedoch voll ausgearbeitet mit Instrumental- und Chorarrangement. Ein Blick auf die Liedblätter lohnt sich!

Abgerundet wurde der Tag durch den Vortrag „If You Believe“ des Journalisten und Buchautoren Renardo Schlegelmilch, in dem er der Frage nachging, wie viel Glaube eigentlich in all der Musik drinsteckt, die uns täglich aus Radio, Smartphone und Kaufhauslautsprechern entgegendudelt. Antwort: Eine überraschend große Menge! Es lohnt sich, beliebte Chartsmelodien nicht einfach nur vorbeirauschen zu lassen, sondern ruhig einmal genauer auf den Text zu schauen. In verblüffend vielen Fällen könnte dies der Anfang zu einer neuen religiösen Erfahrung werden, gerade auch im pastoralen, religionspädagogischen oder katechetischen Gespräch mit Jugendlichen.