firmday Mettmann 2018

450 Jugendliche erleben vier Angebote

Der firmday gehört mittlerweile zur Firmvorbereitung. Hier lernen Jugendliche ihren Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp kennen und besuchen weitere Stationen, die zum Nachdenken anregen.
Am 28. April fand der firmday für den Kreis Mettmann in Nerviges statt, im und rund um den Mariendom, mir rund 450 Firmlingen. Ein Film informiert über das Treffen (www.medientube.kja-düsseldorf.de):

firmday Rhein-Kreis Neuss 2017

Rund um das Kloster Knechtsteden

Erstmals fand der traditionelle firmday für den Rhein-Kreis Neuss rund um das Kloster Knechtsteden und im St. Norbert-Gymnasium in Dormagen statt. Rund 500 Firmlinge waren der Einladung von Weihbischof Schwaderlapp gefolgt.

Die Aula des Norbert-Gymnasiums neben der Basilika: Ausgangspunkt für den firmday. Einführung durch Anna Werner, Jugendreferentin der KJA und Organisatorin des Tages (links im Bild), und durch das Jugendseelsorgeteam mit Patrizia Cippa, Regine Klein und Pfr. Norbert Fink (v.r.n.l.).

 

Vier Stationen

Neu waren in diesem Jahr die vier Stationen, die die Firmgruppen besucht haben: Das Gespräch mit Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, die Filmausschnitte, ausgewählt von Pfr. Norbert Fink, die sich mit dem Thema „Religion“ in weitem Sinne beschäftigen, dann das Kloster Knechtsteden mit drei möglichen Aspekten (Bibliothek, Basilika, Handwerk) und Singen mit dem Chorhaus Dormagen. Für die Stationen waren jeweils 30 Minuten vorgesehen. Der firmday wurde beendet mit einem Gottesdienst in der Basilika.

 

Gespräch mit dem Weihbischof

„Tee oder Kaffee?“ – „Berge oder Meer?“ Solche und ähnliche Fragen helfen, das Eis zu brechen und ins Gespräch zu kommen. Die Jugendseelsorgerinnen Patrizia Cippa und Regine Klein moderierten, und gleich die erste Frage der Firmlinge forderte ein wenig heraus: Warum dürfen Wiederverheiratete nicht an der Kommunion teilnehmen. Weihbischof Schwaderlapp antwortet, weist darauf hin, dass es keinen Automatismus gibt, und beantwortet weitere Nachfragen. Und er erzählt u.a., wie und warum er Priester wurde. „Es war gut“, sagt eine Jugendliche, „dass es auch persönliche Dinge von sich erzählt hat. Z.B. dass er viele Geschwister und viele Nichten und Neffen hat, mit denen er auch Urlaub macht.“

 

Filme und Religion

Pfr. Norbert Fink erklärt, dass er ein Film-Freak ist. Und; „In erfolgreichen Filmen siegt das Gute, immer. Jeder James-Bond-Film lebt davon!“ Und er präsentiert eine Auswahl von Filmausschnitten. Zum Beispiele aus „Das Beste zum Schluss“, in dem die beiden Hauptpersonen (s. Bild) über die Frage nach Gott reden. Beeindruckend die beiden Standpunkte, ebenso die beiden Perspektiven beim Flug über den Nordpol. Ist die Sicht öde oder beeindruckend? Im „Filmsaal“ gibt es stille Aufmerksamkeit. „Interessant war es“, sagt eine Jugendliche. „Dass Religion im Film eine Rolle spielt war mir nicht bewusst.“

 

Die Klosterbibliothek

Sie ist nicht sehr groß, aber sie hat es in sich. Die Bücher sind zum Teil mehr als 500 Jahre alt. Hier lag das Wissen der damaligen Zeit, „vergleichbar mit Wikipedia heute“, erklärt Bibliothekar Heiner Gerken. Und er zeigt einen recht profanen Schatz, nämlich eine uralte Ausgabe des Buchs „Biene Maja“. Und die interessiert einige der Jugendlichen besonders, weil sie sozusagen die Urfassung einmal sehen wollen.

Andere Firmlinge ihrer Gruppe besichtigen parallel die Basilika und das handwerk des Klosters.

 

Sing and praise

Singen hat etwas mit dem Körper zu tun, erklären David und Lisa vom Chorhaus Dormagen in ihrer Station. Deshalb wird erst einmal gelockert. Einige finden das ungewohnt, lachen. Aber die anfängliche Unsicherheit weicht einer Ernsthaftigkeit und Konzentration. Und am Ende kann ein Gospel eingeübt werden, der anschließend auch in der Messe gesungen wird.

 

Abschluss-Gottesdienst

„Ich fand die Messe sehr beeindruckend“, sagt Anna Werner, die den firmday organisiert hat. Für sie ist der aufregende Teil vorbei. Es gab einiges zu regeln. Der Zeitplan sollte eingehalten werden, die Firmlinge sollten in den richtigen Stationen sein, und es galt noch Pannen beim Catering zu beheben. Sie hat die Messe genutzt, um zur Ruhe zu kommen. „Es war angenehm, der Musik zuzuhören. Zudem war die Predigt von Weihbischof Schwaderlapp inspirierend: Jesus ein Freund – aber was heißt Freundschaft? Und wie geht das, sich einlassen?“

 

firmdays

Die firmdays finden in unserer Region jeweils jährlich statt. Den nächsten firmday gibt es wieder am 11. März in Düsseldorf.

firmday Mai 2017 in Neviges

750 Firmlinge im und am Nevigeser Mariendom

Wie tickt der Weihbischof, der bald die Jugendlichen firmen wird? Was hat er für Einstellungen, was kann er den Jugendlichen mit auf den Weg geben. Um Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, zumindest ein wenig, kennenlernen zu können veranstaltet die Katholische Jugendagentur Düsseldorf alljährlich den 'firmday'. Im Mai 2017 trafen sich rund 750 Firmlinge im und am Nevigeser Mariendom. Hier ein Filmbericht zum Tag:

Es lohnt sich!

Firmkatechese ist eine herausfordernde Aufgabe

Jugendliche auf dem Weg zu begleiten ist nicht nur eine Herausforderung, es ist auch bereichernd, erzählen Firmkatechestinnen und Firmkatecheten "am Rande" des 5. Düsseldorfer firmdays Anfang März 2017. 450 Jugendliche waren gekommen, u.a. um ihren Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp zu treffen und - ein wenig - kennen zu lernen.

Was die ehrenamtlichen Erwachsenen motiviert, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, darüber erzählt dieser Radiobeitrag (Domradio Köln, Moderation Uta Vorbrodt).

Der Bischof wird gelöchert

Jugendliche stellen Fragen per SMS

firmday in Neuss 2017: Jugendliche, die sich firmen lassen wollen, treffen ihren Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, um sich - ein wenig - kennen zu lernen. Und sie löchern ihn mit vielen Fragen.

Hier der Film, der einen kleinen Eindruck vom Tag zeigt:

firmdays 2017 in unserer Region

Am 15. Januar in Neuss

Der firmday Neuss findet am 15. Januar ab 13.00 Uhr statt. Hier der Ablauf des Tages:

  • 13:00 Uhr   Ankommen im Foyer des Rheinischen Landestheaters
  • 13:30 Uhr   Interaktives Bühnenprogramm mit Weihbischof Dr. Schwaderlapp,
                       Musik, Talk, SMS-Interview
  • 15:00 Uhr   Gemeinsamer Gang in die Kirche St. Marien (am Hbf.)
  • anschl.        Jugendmesse mit Weihbischof Dr. Schwaderlapp &
                       Kreisjugendseelsorger Markus Schröder
  • Ca. 17:00 Uhr     Ende
firmday Neuss 2015: Hier hört Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp noch zu, später beantwortet er Fragen der Firmlinge.
firmday Neuss 2015: Hier hört Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp noch zu, später beantwortet er Fragen der Firmlinge.

Am 5. März in Düsseldorf

Der firmday Düsseldorf findet am 5. März ab 15.45 Uhr statt. Hier der Ablauf des Tages:

  • 15:45 - 16:15 Uhr       Ankommen im Schlösser Quartier Bohème/ Henkelsaal,
                                       Ratinger Straße 25, Eingang Ratinger Mauer
  • 16:15 Uhr                   Beginn des Bühnenprogramms
                                       mit Weihbischof Dr. Schwaderlapp
  • 17:30 Uhr                   Gemeinsamer Gang in die Kirche St. Maximilian
  • anschließend              Jugendmesse mit Weihbischof Dr. Schwaderlapp
  • ca. 19:45 Uhr Ende

Am 13. Mai im Kreis Mettmann

Der firmday für den Kreis Mettmann findet am 13. Mai statt. Der Ablauf des Tages steht noch nicht endgültig fest.

unsere firmdays

die Treffen der Firmlinge gibt es jährlich

Hier findet ihr die Berichte der firmdays der vergangenen Jahre. Man erkennt: Vieles bleibt gleich, und vieles verändert sich. Viel Spaß beim stöbern!

Hier geht es wieder zurück zur Seite firmfirmerfirmung.

Der firmday 2016 Kreis Mettmann

Vier workshops für alle

Mehr als 500 Jugendliche haben sich in Neviges getroffen, Mitte April, für einen Samstag Mittag/Nachmittag lang. Sie haben ihren Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp getroffen, sich den Dom angeschaut, die Franziskaner besucht und einen Kurzfilm gesehen und darüber gesprochen.

Ansichten zweier 'Newcomer'

Mit dabei waren auch zwei Neue der Katholischen Jugendagentur Düsseldorf: Anna Werner, Jugendreferentin im Fachbereich Spiritualität und Katechese in der Jugendpastoral, und Oliver Karcz, Jugendreferent im Fachbereich Territoriale und verbandliche Jugendarbeit. Beide werden vor allem für den Kreis Mettmann zuständig sein.

Wie haben sie den firmday erlebt? Was ist ihnen als Newcomer aufgefallen?

Wir sind viele!

Zunächst die große Menge an Jugendlichen, das fällt auf im gut gefüllten Mariendom. „Die Jugendlichen“, so Anna Werner, „bekommen eindrücklich mit, dass sie nicht allein sind, dass es viele gibt, mit denen man über Kirche und den Glauben ins Gespräch kommen kann.

Ins Gespräch kommen können die Jugendlichen auch mit dem Weihbischof. Das ist immerhin ein Ziel des firmdays. Und dazu gibt es, zeitlich begrenzt, auch eine gute Möglichkeit.

Ins Gespräch gekommen

„Diese Gespräche fand ich gut, so weit ich sie mitbekommen habe“, meint Anna Werner, „denn die Jugendlichen haben den Weihbischof zumindest ein wenig kennen gelernt.“ „Er ist“, ergänzt Oliver Karcz, „sehr normal rübergekommen, als er z.B. erzählt hat, womit auch er Schwierigkeiten hat.“ Z.B. bei Fragen zum Sinn der Terroranschläge in Brüssel und Paris oder dem Germanwings-Absturz, so der Weihbischof, habe er keine Antworten. „Die Jugendlichen haben den Bischof weniger als Amtsperson, mehr als Mensch erlebt“, meint Oliver Karcz. Und mehr noch:“ Sie haben seine Einladung, mit ihm auch im Anschluss Kontakt aufzunehmen direkt angenommen, in den Pausen.“

Viel erfahren

„Ich glaube“, sagt Anna Werner, „dass die Jugendlichen viel über den Bischof erfahren haben, umgekehrt eher nur in Ansätzen.“ Z.B. als der Bischof die Frage gestellt hat, wer von den Jugendlichen zu gleichaltrigen Flüchtlingen Kontakt hat oder gar Freundschaften geknüpft hat. „Wir sollten darüber nachdenken, ob wir künftig mehr informelle Zeiten in den firmday einbauen.“

Fazit

Was nehmen die Jugendlichen mit aus den vier Workshops und der abschließenden Messe? „Viele hintergründige Informationen“, meinen beide. „Z.B. über den heiligen Franziskus, den Franziskanern und dem einfachen Leben“, meint Anna Werner, „oder über den Mariendom als Wallfahrtskirche. Darüber, warum die Leute nach Neviges pilgern. Und da hatte ich den Eindruck, dass die Jugendlichen während der Domführung sehr aufmerksam zugehört haben.“ Und dass eine Firmgruppe zu Fuß aus Mettmann gekommen ist, also tatsächlich hiergepilgert ist, „das finde ich toll und sehr praktisch!“

Oliver Karcz findet es gut, dass sich Firmlinge, Katecheten und der Weihbischof so viel Zeit genommen haben. „Viel Theorie ist durch sehr praktisch geworden, weil die Firmlinge hinter die Kulissen schauen konnten.“

„Ich weiß“, so Anna, „dass sich Jugendliche viele Gedanken machen über das Leben, den Glauben. Und heute wird sicher einiges dabei gewesen sein, das sie weiterbringen kann, auch im Hinblick auf das Sakrament der Firmung.“

Hl. Messe zum Abschluss

Den Abschluss des firmdays bildete die Hl. Messe mit dem Weihbischof. Die 500 Jugendlichen verfolgten aufmerksam, was Weihbischof Dominikus Schwaderlapp Ihnen auf dem Weg zur Firmung mit auf den Weg gab. Neben dem Weihbischof feierten auch Kreisdechant Daniel Schilling und Jugendseelsorgende aus dem Kreis die Messe mit. Mit modernen Liedern aus dem Gotteslob sorgten " The JoySingers" für eine stimmungvolle Atmosphäre.

firmday 2016 Düsseldorf

Viele Workshops und viel Begegnung

Wie immer gut besucht: Mehr als 400 Jugendliche, die bald gefirmt werden, kamen zum 4. Düsseldorfer firmday Mitte Januar, belegten interessante Workshops und feierten am Ende mit ihrem Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp eine Jugendmesse.

Einen kleinen Einblick in die Stimmung des Tages gibt dieser bebilderte Audiobeitrag:

firmday 2015 Neuss

Weihbischof knüpft ersten Kontakt

Voll ist es, im Foyer des Rheinischen Landestheaters Neuss. Rund 450 Firmlinge sind da, quirlige Jugendliche die das tun, was Jugendliche tun, wenn sie zusammenkommen: Sie unterhalten sich, spielen an ihren Smartphones, laufen einfach herum.

Dann kommt der Weihbischof. Dr. Dominik Schwaderlapp hatte die Jugendlichen eingeladen, will so schon vor der Firmung Kontakt zu den Jugendlichen aufnehmen. Kreisjugendseelsorger Markus Schröder begrüßt alle, auch den Moderator der kommenden guten Stunde,Bastian Vormwald, und der übernimmt dann. Der Weihbischof wird vorgestellt, mit einem kurzen Steckbrief („Bier oder Wein?“-„Samsung oder Apple?“ …).

Firmung hat mit Begeisterung zu tun

Ein kurzer Trickfilm zum Thema „Firmung" folgt, dann steht der Weihbischof alleine auf der Bühne, spricht über den Heiligen Geist, wo er für ihn spürbar war. Z.B. in Rio, beim Weltjugendtag. Und man spürt die Be-Geisterung bei ihm. Bevor der Geräuschpegel zu steigen droht schließt er seinen Gedankengang.

 

Wesentliche musikalische Begleitung: die Band 'Wesentlich"

Dann der Haupt-Act: Alle können per SMS Fragen loswerden an Weihbischof Schwaderlapp. Ich sehe viele in ihre Smartphones tippen. Am Rand spielt die Band „Wesentlich“, lockert und gekonnt.

Anschließend stellt Bastian Vormwald die Fragen, liest sie live von seinem Tablett ab. Im Saal ist es jetzt ruhig, alle hören zu.

Fragen über Fragen ...

Welcher Fußballverein ist sein Verein? Hat er noch Lust auf seinen Job (Ja, er ist gerne Priester und Bischof)? Was denkt er über Atheisten (sie sind sehr gläubig, und er diskutiert gerne mit Atheisten)? Woher nimmt er die Kraft für den Glauben (da ist und war die Familie wichtig, die Zeit in der Gemeinde als Ministrant, in der Kolpingjugend. Und: sich bewusst zu sein, dass es den nicht alleinlassenden Gott gibt, dem man sich im Gebet zuwenden kann)? Und: Rechtsradikalen erteilt er eine klare Absage: „Das ist ein No-go! Wir sind in der Lage, Reichtum teilen zu können, um in der Not zu helfen. Wir schaffen das!“

Und natürlich war er schon verliebt. „Daraus ist dann nichts geworden“, sagt er und verweist auf seinen Beruf, in dem er sehr viel Liebe erfährt.

Heilige Messe rundet ab

Es gab weitere Fragen, und nach einer Stunde ist Schluss, bevor der Geräuschpegel wieder anschwellen kann.

Zum Abschluss des firmdays wird wie im vergangenen Jahr eine Heilige Messe in St. Marien.

Ob es wieder gelungen ist, ein wenig Kontakt zu den Firmlingen aufgenommen zu haben? Nun ja, es gibt da ja noch eine weitere Möglichkeit zur Kontaktpflege, nämlich die Facebook-Seite von Dominik Schwaderlapp: www.facebook.com/dominik.schwaderlapp

firmday 2015 Kreis Mettmann

Auch hier: Die Dritte Auflage, und wieder ganz anders

Der firmday 2015 für den Kreis Mettmann am vergangen Samstag: Mehr als 500 Firmlinge nutzten Tag zum Austausch, für Fragen, um Anregungen aufzunehmen. Vier Stationen gab es, in denen sie mit ihrem Weihbischof Dr. Schwaderlapp und mit Franziskanern aus Neviges sprachen, sich durch den Nevigeser Dom führen zu lassen und, im Kurzfilm-Angebot, über „Gottvertrauen“ nachzudenken.

Ein Audiobeitrag fasst Stimmen und Stimmungen des Tages zusammen:

Station 1: Gespräch mit dem Weihbischof

Im Pfarrheim „Glocke“ der Nevigeser Kirchengemeinde stellte sich Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp zunächst vor, beantwortete einige Fragen zu seiner Person, bevor er Fragen aus der Runde beantwortete. Die Firmlinge wollten viel von ihm wissen, wollten seine Meinung hören, z.B. über die Haltung der Kirche gegenüber Frauen, oder warum Gott so viel Leid in der Welt zulässt.

Station 2: Bei den Franziskanern

 

Die Franziskaner sind in Neviges zu Hause. Die Firmlinge konnten einen kleinen Blick ins Kloster werfen, bevor sie die Franziskaner mit ihren Fragen löcherten: Warum sie im Orden sind, was sie in ihrer Freizeit tun, ob sie sich für Fußball interessieren.

Station 3: 'Gottvertrauen'

„Gottvertrauen“, darum ging es beim spanischen Kurzfilm „am seidenen Faden“. Er zeigt den Bergsteiger, der In Not gerät, als sich seine Seilbefestigungen lösen. Er hängt nur noch in einem Seil. In seiner Not ruft er zu Gott, und der antwortet ihm. Er solle sein Seil durchschneiden. Aber das geht nun wirklich zu weit. Würden wir in einer solchen dem Rat folgen? Ja? Nein? Da gibt es unterschiedliche Meinungen.

Ach ja: Der Bergsteiger erfriert – nur einen Meter über dem Grund.

 

Station 4: Der Dom in seiner Vielfalt

 

Ein Blick „hinter die Kulissen“ gab es bei der Führung durch den Nevigeser Wallfahrtsdom. Die Firmlinge besuchten die Kirche (Parterre), die Krypta (Untergeschoss) und die Empore (1. Obergeschoss) und ließen sich alles erklären.

Abschluss: Die Messe

Das ist bei allen firmdays gleich: Am Ende wird die Heilige Messe gefeiert. Der Jugendchor aus Mettmann hat musikalisch gestaltet, und am Altar stand u.a. neben dem Weihbischof Kreisdechant Ulrich Hennes (quasi in Vertretung des noch nicht gefundenen neuen Kreisjugendseelsorgers) sowie Jugendseelsorger aus den Gemeinden im Kreis Mettmann.

firmday in Düsseldorf 2015 ...

... die Dritte

Vor der Kirche Hl. Dreifaltigkeit stehen Jugendliche, viele Jugendliche. Sie strömen an diesem Nachmittag in die Kirche, drängen sich um Stellwände und tragen sich auf Listen ein: Welchen Workshop will ich besuchen? Was wählen die Freunde, was  die anderen Firmlinge? Theater, Film, Kunst? Oder gar den Gesprächskreis, mit dem Weihbischof? Was ist mit Taizé, mit Musik, Graffiti, oder mit Teamgeist, dem Glauben in der Welt? Danach bleiben zwei Schulstunden Zeit, sich auszuprobieren.

im Gespräch

Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp nimmt Platz am Tisch. Einige Jugendliche sitzen bereits, es gibt Unruhe: Vertreter der Presse haben noch Fragen haben, machen Fotos. Dann geht es los. Die Jugendlichen merken, dass der Bischof nicht zu allem eine Antwort weiß: Warum gibt es Katastrophen, warum fühlen viele Jugendliche sich von der Kirche nicht mehr angesprochen? Gibt es Grenzen im Bevölkerungswachstum? Ein Gespräch entsteht, weicht ab vom klassischen Frage-Antwort-Modell. Jugendliche haben auch ihre Meinung, die sie nicht nur dem Bischof mitteilen. Und sie beindrucken den Bischof mit ihrer Offenheit.

Hand anlegen

Was eigentlich ist „Salböl“? Und wie stellt man das her? Und was hat es für eine Bedeutung? Und da sitzen die jungen Leute im Kreis, tatsächlich andächtig, konzentriert wie im Gottesdienst.

Anders konzentriert geht es bei den Sprayern zu. Da liegen kleine Schallplatten auf einer Plane, und daraus wird, mit Hilfe bunter Spraydosen, ein Kunstwerk geschaffen. Erstaunlich, was alles in kurzer Zeit entstehen kann.

Berufung

Zwei Ordensschwestern aus Afrika und Lateinamerika erzählen von ihrer Berufung, und was sie in ihrer Arbeit leitet. Hier sitzen nur Frauen, die Jungs sind unterwegs, zum Workshop, abhandengekommen. Die Runde lacht, und alle sind froh, in einer guten Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, überhaupt diesen Workshop gewählt zu haben.

den firmday genutzt

Und so ist es, von außen betrachtet, in den anderen Workshops auch. Die Firmlinge lassen sich ein, nutzen den Tag. Und feiern zum Abschluss die Messe mit ihrem Weihbischof, mit vielfältiger Musik, und weiterhin in guter Atmosphäre, unaufgeregt, mit aufmerksamen Jugendlichen, die diesen Tag nutzen als einen Vorbereitungspunkt zur Firmung im Frühjahr.

 

Übrigens: Rund 400 Firmlinge sind gekommen, also drei Viertel der möglichen 600!