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Job-Patenschaften für Geflüchtete

5. Dezember 2017;

Geflüchtete, Ehrenamtliche und Arbeitgeber beim gemeinsamen Austausch
Geflüchtete, Ehrenamtliche und Arbeitgeber beim gemeinsamen Austausch

Job-Patenschaften erleichtern 213 Geflüchteten den Berufseinstieg

Forum „zusammen:arbeiten“: Caritas und Aktion Neue Nachbarn ziehen positive Halbzeitbilanz für zwei Projekte

 

Geflüchteten den Einstieg in das Arbeits- und Berufsleben zu erleichtern – das ist das Ziel der beiden Projekte „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ und „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ Beide werden vom Diözesan-Caritasverband für die Flüchtlingshilfe des Erzbistums Köln „Aktion Neue Nachbarn“, in der auch die Jugendseelsorge mitwirkt, koordiniert.

Auf ihrem Forum „zusammen:arbeiten“ zogen die Projekt-Verantwortlichen Anfang Dezember eine positive Halbzeitbilanz. Mit dabei waren Geflüchtete, Ehrenamtliche, Arbeitgeber und Fachleute.

Das Projekt „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ war vor einem Jahr gestartet worden, um bis April 2019 mindestens 300 ehrenamtliche Jobpatenschaften für Geflüchtete auf den Weg zu bringen. 213 „Tandems“ haben sich inzwischen gefunden. „Es ist ein Highlight, dass es so gut funktioniert“, freute sich Projekt-Referentin Janine Bongard. „Wir sind in fast allen Regionen des Erzbistums aktiv.“ Die Jobpatinnen und -paten helfen ihren Mentees bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt, bei Behördengängen oder dem Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Zur Seite steht ihnen jeweils eine hauptberufliche Begleitperson aus dem caritativen oder pastoralen Dienst.

Ziel des Projektes „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ ist es, 100 Geflüchtete zu Ausbildung oder Job bei einem kirchlichen Arbeitgebern im Erzbistum Köln zu verhelfen. In 60 Fällen sei dies bereits gelungen, so Projekt-Referent Alexander Gabriel. Besonders wichtig ist ihm dabei: „Es handelt sich um sozialversicherungspflichtige Ausbildungs- oder Arbeitsplätze, nicht um Praktika oder Hospitationen.“

Warum gerade solche Projekte Menschen nicht nur helfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, das erläuterte Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor und Leiter der Aktion Neue Nachbarn: „Arbeiten bedeutet teilhaben, Kolleginnen und Kollegen treffen, sich unterhalten, eingeladen werden“, so Hensel. „Die Menschen wollen hier ankommen und sich etwas aufbauen.“ Er erinnerte auch daran, wie wichtig es für die gesamtgesellschaftliche Stimmung ist, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen: „Wer einen Geflüchteten als Arbeitskollegen persönlich kennengelernt hat, der wird sich schwertun, alle über einen Kamm zu scheren.“ Mit Blick auf die Zukunft erklärte er: „Viele Geflüchtete, die heute noch unsere Hilfe benötigen, werden Arbeit finden – und sich als Stütze der Gesellschaft erleben können.“

 

Mehr Infos zur Flüchtlingshilfe des Erzbistums Köln:

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