#wjtkoeln

Das Programm in Kürze

+++ Start in der Nacht vom 19. auf den 20. Juli +++ Ankunft am 20. Juli in Dresden, der ersten Station der Wallfahrt: Messe in der Hofkirche und Picknick auf den Elbwiesen +++ weiter ins polnische Breslau: unter anderem der Tag der Barmherzigkeit und der Tag der Pfarrgemeinden +++ 25. Juli weiter nach Krakau: Jugendfestival, Pilgerwege, Katechesen, das Willkommensfest für Papst Franziskus. +++ Den Abschluss bilden die Vigil und die Aussendungsmesse am 30./31. Juli. +++ Rückreise und Ankunft in den Stadt- und Kreisdekanaten im Erzbistum Köln am
1. August +++

 

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29. Juli | Katechese und Eucharistiefeier mit Weihbischof Ansgar Puff

28. Juli | Papst Franziskus wird gefeiert

Krakau Franziskus-Stimmung. 700.000 Jugendliche auf den Blonia-Wiesen feiern eine Willkommensfeier für Papst Franziskus. Rufe nach „Papa Francesco“ werden immer lauter, als der Papst mit dem Papamobil das Feld erreicht.

 

Auch die Kölner Jugendlichen lassen es sich nicht nehmen, den Papst herzlich zu begrüßen. Matthias, 28 Jahre, von den Kölner Dommessdienern hat Papst Franziskus bereits auf dem Weltjugendtag in Rio und auf Reisen nach Rom erlebt. „Trotzdem ist es immer wieder etwas Besonderes, den Papst live zu sehen.“

 

Barbara Pauli (19 Jahre) aus Köln-Lövenich bedeutet es viel, dass Papst Franziskus persönlich zum Weltjugendtag erscheint. „Der Papst zeigt, dass er uns ernst nimmt und an uns interessiert ist. Man sieht, dass es ihn Freude macht mit uns zu singen und uns zu begrüßen. Ich bin stolz hier dabei zu sein.“

 

Am Samstag brechen die Pilger aus dem Erzbistum Köln zum Finale auf dem Campus Misericordiae auf, wo sie mit einer Million Jugendlichen und Papst Franziskus eine Vigil feiern werden.

27. Juli | "Auf euch kommt es an!"

Kardinal Woelki ruft die jungen Menschen zu politischem Engagement auf

JPII und Rupert Neudeck als Vorbilder

Während der Katechese beim Weltjugendtag in der Kirche der Muttergottes der Trösterin in Trzemesna bei Krakau hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki die Teilnehmer zum politischen Engagement aufgerufen. "Auf Euch kommt es an", betonte der Kardinal in einem Treffen mit rund 500 Jugendlichen aus dem Erzbistum Köln und dem Bistum Trier, "Ihr seid die Zukunft Europas".

 

Woelki hob den "unermesslichen Beitrag" von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zur Einigung Europas und zur Versöhnung vor allem zwischen Deutschen und Polen hervor. "Die wunderbare Gastfreundschaft, die Ihr hier erfahrt, ist auch ihm zu verdanken", rief der Kölner Erzbischof seinen Zuhörern zu.

 

Als Vorbild eines christlich geprägten politischen Engagements nannte Woelki den im Mai gestorbenen Flüchtlingshelfer Rupert Neudeck. Er habe mit "ungeheurer Kraft, Vitalität und Ideenreichtum versucht, das Evangelium zu leben". Eine solche Bereitschaft zum Engagement sei auch heute gefragt, betonte der Kardinal und verwies auf die rund 300.000 Obdachlosen in Deutschland. "Sie warten auf ein Zeichen der Barmherzigkeit, ein offenes Ohr, einen guten Blick."

26. Juli | Der Weltjugendtag in Krakau ist gestartet

Die erste Nacht in den neuen Unterkünften ist geschafft. Die Jugendlichen aus dem Erzbistum Köln sind an zwei Standorten untergebracht, die beide etwas außerhalb liegen. Dabei übernachten manche in Gastfamilien und andere in Schulen. Täglich fahren Busse die Jugendlichen in die Stadt, wo sich inzwischen die ganze Welt versammelt hat. Überall sind Flaggen zu sehen und singende Gruppen zu bewundern.

 

In leuchtenden Farben blitzen die Pilgerrucksäcke zwischen den Menschenmassen hervor und zur Eröffnungsmesse strömten die jungen Menschen heute zur Blonia-Wiese in der Nähe der Innenstadt. Krakau ist bereit, der Weltjugendtag kann beginnen.

 

Ein Fest der Flaggen bei der Eröffnungsmesse auf den Bloniawiesen #wyd16

Ein von @beherztinpolen gepostetes Foto am

 

25. Juli | Aufbruch nach Krakau

Die Tage der Begegnung sind zu Ende gegangen. Nun sind die Jugendlichen auf dem Weg nach Krakau. Vier Tage lang genossen die Jugendlichen und ihre Gruppenleiter die polnische Gastfreundschaft in Gastfamilien. Der Austausch war für alle Beteiligten sehr bereichernd. „Ich bin traurig, dass wir nun Abschied nehmen müssen von unserer Familie“, sagt Marta (15) aus Bonn, die zusammen mit Antonia bei Adam, Anja und der dreijährigen Tocher Ula wohnten.

Die Tage der Begegnung in Breslau

23. Juli | Feierstimmung in Breslau

Fotos ►

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Das Farbenmeer vor dem Breslauer Dom ist heute bunt: junge Menschen aus Frankreich, Spanien, Nicaragua, Italien, Deutschland, Nigeria, Kanada und noch vielen weiteren Ländern versammeln sich vor dem Tor der Barmherzigkeit im Breslauer Dom. Auf einer Bühne sorgen Chöre und Bands für Stimmung.

 

Mittendrin die 550 Jugendlichen aus dem Erzbistum Köln. Gemeinsam mit vielen anderen Nationen feiern sie vor dem Dom und tauschen Buttons oder Armbänder mit internationalen Gruppen aus. Dicht gedrängt finden sie schließlich ihren Weg durch das Tor der Barmherzigkeit in den Dom. „Vor dem Dom herrschte Karnevalsstimmung. Ich fand es beeindruckend, wie andächtig die Stimmung in der Kirche war, als alle gekniet haben“, erzählt Markus Rückershäuser (19 Jahre) aus Bergheim. Der Erzbischof von Breslau, Józef Piotr Kupny, betet mittags gemeinsam mit den Jugendlichen das Angelusgebet.

22. Juli | Jugendliche verrichten Werke der Barmherzigkeit

Ein neuer Tag in den polnischen Gastgemeinden für die Jugendlichen aus dem Erzbistum Köln, der heute im Zeichen des Jahres der Barmherzigkeit steht. Nach der morgendlichen Messe besuchen die Gruppen verschiedene Projekte, wo Werke der Barmherzigkeit verrichtet werden. 

 

Jugendliche aus der Stadt Köln und dem Rhein-Erft-Kreis teilen sich in fünf Gruppen auf. Eine besucht einen kranken jungen Mann, eine andere Gruppe eine verwitwete ältere Frau. Eine Gruppe verrichtet Dienste in der Gemeinde, einige Jugendliche basteln Dekoration für die Gemeinde und eine weitere besucht ein Begegnungszentrum für ältere Menschen und Kinder. Hier führt Bürgermeister Stanislaw Groscholski die Jugendlichen durch die Räumlichkeiten und betont die Bedeutung des Zentrums für die Menschen im Stadtteil. „Dass Eltern ihre Kinder hier kostenlos in Betreuung geben können, wenn sie selbst arbeiten müssen, ist in Polen etwas Besonderes“, erklärte er.

 

Die beiden Hausbesuche waren eine intensive Erfahrung für die jungen Menschen. Die ältere Dame tischt klassisch polnische Küche auf und betont mehrmals, wieviel ihr der Besuch bedeutet. Die Familie des kranken jungen Mannes erklärt bereitwillig die Herausforderungen ihrer Situation. Ein gemeinsames Gebet rundet den Besuch dort ab.

 

Die Vormittage in den Gemeinden sind für die Jugendlichen ein besonderer Einblick in die Gesellschaft und Spiritualität des Gastlandes. Den Nachmittag nutzten viele wieder für einen Gang in die Innenstadt, die sich mit Menschen aus circa 20 verschiedenen Nationen füllt. Weltjugendtagsstimmung halt.

21. Juli | Der erste Tag in Breslau

Der 1. Tag steht ganz im Zeichen des Austauschs. Die Jugendlichen feiern die heilige Messe in ihrer Gastgeber-Gemeinde und finden anschließend zu einem 2. Frühstück zusammen. Alexander Jellen (18 Jahre) aus Erkrath wurde zusammen mit zwei Freunden sehr herzlich empfangen und erzählt: „Kirche wird hier sehr groß geschrieben, das spürt man. Ich bin gespannt auf die nächsten Tage.“

 

Auch Generalvikar Dominik Meiering ist für die „Tage der Begegnung“ nach Breslau gekommen und gibt sich beeindruckt  von der Gastfreundschaft. „Wir sehen, dass die Jugendlichen mit einer überwältigenden Gastfreundschaft und Wärme empfangen werden“, sagt er. „Auch die unterschiedliche Sprache spielt hier keine Rolle.“

 

Diözesanjugendseelsorger Mike Kolb ermutigt die Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und betonte: „Obwohl es in Europa und auf der Welt zurzeit viele Herausforderungen gibt: Hier auf dem Weltjugendtag erleben wir, dass unterschiedliche Nationalitäten im gemeinsamen Glauben keine Rolle spielen und Frieden möglich ist.“

 

Mittags füllt sich Breslau mit jungen Leuten aus verschiedenen (Erz)Bistümern. Dass der eigentliche Weltjugendtag im ca. 270 Kilometer entfernten Krakau stattfinden wird und nicht in Breslau, merkt man in der Stadt kaum noch: Die Straßen sind voller Pilger aus aller Welt. Bei Stadtführungen haben nachmittags viele die Altstadt von Breslau erkundet und dabei immer wieder Gesänge angestimmt.

 

Abends beim Mercy-Festival treffen die Jugendlichen zusammen, feiern vor einer großen Bühne ausgelassen miteinander. Das ist nur ein Vorgeschmack. In den kommenden Tagen wird es noch mehr Festivals dieser Art geben.

 

Ein Bericht von Mareike Thieben, die für uns, erzbistum-koeln.de und domradio.de schreibt

Läuft: Aufbruch zur 1. WJT-Station in Dresden #wjtkoeln

20. Juli

Ready for Boarding hieß es in der Nacht vom 19. auf den 20. Juli für 500 junge Leute, die die große Fahrt zum Weltjugendtag 2016 in Polen gebucht haben. Neun Busse machten sich in Köln, Düsseldorf, Wuppertal und Bonn auf den Weg zur ersten Station in Dresden. Aufgeregtes Kofferscharren in einer lauen Sommernacht vor dem Ferienwerk in Köln, wo fünf Busse für die Gruppen aus Rheinberg, Oberberg und aus der Domstadt bereit standen. Schnell noch ein paar Fotos mit dem Handy, kürzere oder längere Abschiedszeremonien, schwitzende und Gepäck wuchtende Busfahrer - und dann ging es um 5 nach 12 los auf die kapp 600 km lange Strecke nach Dresden.

 

Hier sind alle wohlbehalten angekommen und nach dem Frühstück ging es zur heiligen Messe in der Dresdner Hofkirche. Zusammen mit 350 Weltjugendtagsfreunden aus dem Partnerbistum Dresden-Meißen. Nach einem ausgiebigen Picknick auf den Elbwiesen geht es dann weiter nach Breslau zu den Tagen der Begegnung.