time out 2016 - page 24

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7. Tag (Samstag)
über-WINDUNG
1. Ankommen
Ich beginne meine stille Zeit ganz bewusst: Mit dem Anzünden einer Kerze, einem Kreuzzeichen, einer
Verneigung vor einem Christus-Bild oder einem Kreuz.
2. Einstimmen
Ich schließe meine Augen und beobachte eine Zeit lang meinen Atem, um zur Ruhe zu kommen, ggf. nutze ich
dazu eine der Stille-Übungen.
Eröffnungsgebet:
Herr, guter Gott,
ich möchte ankommen bei dir und bei mir selbst,
still werden, innehalten,
mich öffnen für deine Gegenwart
und verweilen,
einfach so, ohne etwas zu erzwingen.
Sein dürfen, einfach nur sein,
nichts machen müssen,
einfach nur da sein und mich dir hinhalten
von Augenblick zu Augenblick
und Atemzug für Atemzug.
Mich vor dir aushalten,
dir begegnen,
mit und ohne Worte
Spüren, dass du da bist
und deine Liebe mich trägt.
Amen.
3. Lesen
Aus dem Matthäusevangelium
In jener Zeit ging Jesus an einem Sabbat durch die
Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen
deshalb Ähren ab und aßen davon. Die Pharisäer
sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine
Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist.
Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was
David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig
waren - wie er in das Haus Gottes ging und wie sie
die heiligen Brote aßen, die weder er noch seine
Begleiter, sondern nur die Priester essen durften?
[…] Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt:
Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet
ihr nicht Unschuldige verurteilt; denn der
Menschensohn ist Herr über den Sabbat.
(Matthäus 12, 1-4.7-8)
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