time out 2016 - page 17

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3. Tag (Dienstag)
zu-WENDUNG
4. Vertiefen
„In Jesus spricht alles von Barmherzigkeit. Ja, Er selber ist die Barmherzigkeit.“ schreibt Papst Franziskus
in seiner Botschaft zum XXXI. Weltjugendtag in Krakau. Das wird deutlich durch Jesu Worte und in seinem
Handeln, in der Begegnung mit Armen, Kranken, Ausgestoßenen und Sündern, die den Menschen ernst nimmt
und heilt. Jesus wendet sich Bartimäus zu, lässt sich von ihm an-rufen: „hab Erbarmen mit mir“. Diese Bitte
„Kyrie eleison – Herr, erbarme dich“ singen oder sprechen wir in jedem Gottesdienst aus.
Echte, heilsame Begegnung geschieht in gegenseitiger Zuwendung, d.h. ich bin gefordert, mich zu drehen, die
Perspektive, den Blickwinkel zu ändern, mich zu erheben oder hinabzuschauen, Auge in Auge – aufmerksam
zu sein – sowohl als jemand, der barmherzig handelt, als auch als der Mensch, dem Erbarmen zuteil wird.
Gott wendet sich den Menschen zu, er wendet sich mir zu, wenn ich zu ihm rufe. Damit ich seine Zuneigung
wahrnehmen kann, muss ich mich vielleicht manchmal umdrehen und ihm zuwenden.
Begegnung auf Augenhöhe, das heißt für mich …
wenn ich Gottes Zuwendung erfahre, dann …
5. Abschließen
Ich beende meine stille Zeit mit einem
spontanen Gebet oder dem Vater unser
und dem Kreuzzeichen.
Wenn Du magst, kannst du dir jetzt noch
ein wenig Zeit nehmen, um einige Gedanken
oder auch Fragen aufzuschreiben.
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