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3. Tag (Dienstag)
zu-WENDUNG
1. Ankommen
Ich beginne meine stille Zeit ganz bewusst: Mit dem Anzünden einer Kerze, einem Kreuzzeichen, einer
Verneigung vor einem Christus-Bild oder einem Kreuz.
2. Einstimmen
Ich schließe meine Augen und beobachte eine Zeit lang meinen Atem, um zur Ruhe zu kommen, ggf. nutze ich
dazu eine der Stille-Übungen.
Eröffnungsgebet:
Herr, guter Gott,
ich möchte ankommen bei dir und bei mir selbst,
still werden, innehalten,
mich öffnen für deine Gegenwart
und verweilen,
einfach so, ohne etwas zu erzwingen.
Sein dürfen, einfach nur sein,
nichts machen müssen,
einfach nur da sein und mich dir hinhalten
von Augenblick zu Augenblick
und Atemzug für Atemzug.
Mich vor dir aushalten,
dir begegnen,
mit und ohne Worte.
Spüren, dass du da bist
und deine Liebe mich trägt.
Amen.
3. Lesen
Aus dem Markusevangelium
Sie kamen nach Jericho. Als er mit seinen Jüngern
und einer großen Menschenmenge Jericho wieder
verließ, saß an der Straße ein blinder Bettler,
Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte,
dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn
Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele wur-
den ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen.
Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab
Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und sagte:
Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu
ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er
seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus
zu. Und Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der
Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte wieder
sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein
Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick
konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus auf
seinem Weg.
(Markus 10,46-52)