time out 2016 - page 20

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5. Tag (Donnerstag)
für-SORGE
1. Ankommen
Ich beginne meine stille Zeit ganz bewusst: Mit dem Anzünden einer Kerze, einem Kreuzzeichen, einer
Verneigung vor einem Christus-Bild oder einem Kreuz.
2. Einstimmen
Ich schließe meine Augen und beobachte eine Zeit lang meinen Atem, um zur Ruhe zu kommen, ggf. nutze ich
dazu eine der Stille-Übungen.
Eröffnungsgebet:
Herr, guter Gott,
ich möchte ankommen bei dir und bei mir selbst,
still werden, innehalten,
mich öffnen für deine Gegenwart
und verweilen,
einfach so, ohne etwas zu erzwingen.
Sein dürfen, einfach nur sein,
nichts machen müssen,
einfach nur da sein und mich dir hinhalten
von Augenblick zu Augenblick
und Atemzug für Atemzug.
Mich vor dir aushalten,
dir begegnen,
mit und ohne Worte.
Spüren, dass du da bist
und deine Liebe mich trägt.
Amen.
3. Lesen
Aus dem Lukasevangelium
Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab
und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten
ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie
weg und ließen ihn halb tot liegen. Zufällig kam ein
Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging
weiter. Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah
ihn und ging weiter. Dann kam ein Mann aus
Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah,
hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein
auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er
ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge
und sorgte für ihn. Am andern Morgen holte er
zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte:
Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst,
werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.
(Lukas 10, 30-35)
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